Landwirte gegen Radlfahrer

Übersee. – Um „ein vernünftiges Miteinander“ von Landwirten und Radlfahrern, so Bürgermeister Eberhard Bauerdick (GfÜ), ging es unter anderem in der jüngsten Sitzung des Überseer Bauausschusses.

Auf dem Tisch lag ein Antrag zur Sperrung der Flur- und Wirtschaftswege im Gemeindegebiet, insbesondere Mühlenstraße und Konradweg und die Verbindung der beiden Straßen für Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge.

Gemeinderätin Birgit Gnadl (GfÜ) verdeutlichte eine massive Behinderung der landwirtschaftlichen Fahrzeuge durch die gleichzeitige Benutzung von Radfahrern, die diese Bereiche teilweise auf ihrem Weg rund um den Chiemsee benutzen. Das Gremium war jedoch gegen eine Sperrung. „Am besten“, so der Bürgermeister, „wäre eine Verlegung der Hauptstrecke des Chiemsee Rad- und Rundweges auf die Nordseite der Autobahn.“ Ansonsten käme es auf eine gute und unmissverständliche Beschilderung an, meinte Paul Stephl (FBL). So soll an den maßgebenden Flur- und Wirtschaftswegen der Hinweis angebracht werden, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge Vorfahrt haben.

Das Gremium stimmte schließlich einstimmig gegen die beantragte Sperrung und dafür, dass der Bürgermeister Gespräche mit den zuständigen Stellen für eine Verlegung der entsprechenden Radwege auf die andere Seite der Autobahn führen soll. vd

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