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Auch einen Abschlussbericht wird es geben

Wie mit Papst Benedikt umgehen? Team der Traunsteiner Untersuchungskommission steht

Missbrauchsgutachten: Protest gegen Papst Benedikt in Traunstein
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Foto von einer Protestkundgebung gegen Papst Benedikt in Traunstein im Januar 2022.
  • Heidi Geyer
    VonHeidi Geyer
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  • Xaver Eichstädter
    Xaver Eichstädter
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Der Umgang Papst Benedikts mit sexuellem Missbrauch in der Kirche Anfang des Jahres rief breite Kritik in der Region hervor. Wie also weiter mit ihm umgehen? Der Landkreis Traunstein kündigte eine Untersuchungskommission an - inzwischen hat sie ihre Arbeit aufgenommen.

Landkreis Traunstein - In Surberg, Traunstein und Tittmoning ist er Ehrenbürger, Straßen und Plätze in der Region sind nach ihm benannt und den Traunsteiner Stadtplatz schmückt seine Bronzebüste - die Anerkennung von Papst Benedikt XVI. in der Region ist vielfältig. Aber ob das auch so bleiben wird? Nach Benedikts Rolle im Missbrauchsgutachten Anfang des Jahres stellt der Landkreis sein Verhältnis zu ihm jetzt auf die Probe.

Bis zum Herbst soll Papst-Benedikt-Kommission Abschlussbericht vorlegen

Die Kommission steht und hat inzwischen ihre Arbeit aufgenommen, teilt das Traunsteiner Landratsamt auf Nachfrage von chiemgau24.de mit. Geführt wird sie von Ernst Hauser, Leiter des Rechtsamts in der Landkreisbehörde. Ihm zur Seite stehen Birgit Löffler, die Sachgebietsleiterin für Kultur und Heimatpflege im Landratsamt und eine Mitarbeiterin des Amts für Kinder, Jugend und Familie. Die drei Kommunen - Surberg, Traunstein und Tittmoning - benannten außerdem einen Notar außer Dienst, einen ehrenamtlichen Heimatkundler und den Dekan der evangelischen Kirche für Südost-Oberbayern in das Gremium.

„Ziel der Arbeit der Kommission ist es, die öffentliche Diskussion über das im Januar veröffentlichte Gutachten der Erzdiözese München und Freising in Hinblick auf die örtliche Erinnerungs- und Würdigungskultur sachlich und fachlich einzuordnen“, so der Pressesprecher des Landratsamtes, Michael Reithmeier. Je nach Ergebnis wird die Kommission auch Handlungsempfehlungen erarbeiten. Der Betrachtungsschwerpunkt: Juristische, historische und kulturelle Fragen der Erinnerungs- und Würdigungskultur im Landkreis Traunstein. Bis zum Herbst wird der Abschlussbericht der Kommission erwartet.

Die Kritik entzündete sich im Januar daran, weil im Zuge des Missbrauchsgutachtens klar wurde, dass Ratzinger mehr über Sex-Täter in den Reihen seiner Erzdiözese wusste, als er zuerst zugab. Während seiner Zeit als Erzbischof hat Ratzinger den Priester H. in Garching eingesetzt – obwohl ihm bekannt gewesen sei, dass H. sich sexuell an Kindern vergangen hatte. In Traunstein formierte sich dann auch eine Protestkundgebung der Grünen Jugend.

xe

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