Kurzer "Abstecher" ins Weltall

Die Bernauer Blaskapelle spielte zum neuen Jahr im voll besetzten "Kampenwand"-Saal. Foto Berger
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Die Bernauer Blaskapelle spielte zum neuen Jahr im voll besetzten "Kampenwand"-Saal. Foto Berger

Bernau - Dicht gedrängt saßen die Besucher im übervollen "Kampenwand"-Saal, als die Sternsinger mit Gesang das traditionelle Neujahrskonzert der Bernauer Blaskapelle eröffneten. Mit ihrem Segensgruß starteten sie ihre mehrtägige Sammeltätigkeit für "The Nest", ein Kinderheim in Nairobi in Kenia, dem alle Spenden ohne Abzüge zugute kommen.

Bürgermeister Klaus Daiber übermittelte allen anwesenden Bernauern und Gästen seine persönlichen Neujahrswünsche, bevor Dirigent Albert Osterhammer mit einem "Salut an St. Petersburg" die Zuhörer auf eine musikalische Reise mitnahm.

Stationen waren unter anderem Bayern, Wien, Tschechien, Böhmen und die Vereinigten Staaten. Mit dem "Astronautenmarsch" von Josef Ullrich wurde auch ein kleiner "Abstecher" ins Weltall gemacht. Neben klassischen Kompositionen von Johann Strauß Sohn ("Annen-Polka") und Antonin Dvorák ("Slawischer Tanz Nr. 8") waren sowohl schmissige Walzermelodien von Willy Richartz und Karl Edelmann als auch schwungvolle moderne Klänge von Morton Stevens ("Hawaii five O") und Ennio Morricone ("Spiel mir das Lied vom Tod") zu hören.

Michaela Weingartner und Wolfgang Schnaiter führten humorig und informativ durch das Programm. Für die Besucher gab es, nach lang anhaltendem Applaus, mit dem "Kaiserjäger-Marsch" und dem "Radetzky-Marsch" noch zwei Zugaben. re

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