Kuratorium des Diakonischen Werks einstimmig gewählt

Das neugewählte Kuratorium samt der berufenen Mitglieder (von links) Andreas Karau, Thomas Pfeifer, davor Pfarrer Rainer Maier, Ulrike Anders, Dr. Joachim Deuble, Dekan Peter Bertram, Manfred Kösterke, Claudia Lewien, Volkmar Döring und Dieter Pape.
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Das neugewählte Kuratorium samt der berufenen Mitglieder (von links) Andreas Karau, Thomas Pfeifer, davor Pfarrer Rainer Maier, Ulrike Anders, Dr. Joachim Deuble, Dekan Peter Bertram, Manfred Kösterke, Claudia Lewien, Volkmar Döring und Dieter Pape.

Traunreut – Die bisherigen Mitglieder des Kuratoriums des Diakonischen Werks Traunstein sind in der Mitgliederversammlung komplett wiedergewählt worden.

Neu in das Gremium gewählt wurden Volkmar Döring von der Kirchengemeinde Marquartstein und Claudia Lewien von der Kirchengemeinde Altötting. Die 28 stimmberechtigten Mitglieder wählten die sechs vorgeschlagenen Kandidaten jeweils mit großer Mehrheit.

Und so sieht das Kuratorium für die kommenden vier Jahre aus: Ulrike Anders aus der Kirchengemeinde Burgkirchen, Dr. Joachim Deuble aus Trostberg, Manfred Kösterke aus Traunstein und Pfarrer Rainer Maier aus Marquartstein sowie Volkmar Döring und Claudia Lewien sind die Kuratoriumsmitglieder mit Stimmrecht.

Als beratende Mitglieder berufen wurden der Wirtschaftsprüfer Dieter Pape, Gesamtmitarbeitervertretungs-Vorsitzender Thomas Pfeifer, die Diakonie-Vorstände Andreas Karau und Margarete Winnichner sowie der Bereichsleiter Finanzwesen bei der Diakonie Simon Wadislohner. Vorsitzender ist Dekan Peter Bertram. Dieser stellte fest, „ganz starke, profilierte Menschen“ seien hier zur Wahl gestanden, „eigenständig denkende und engagierte Personen stellen sich hier in den Dienst der Sache“.

In seinem Bericht blickte Bertram auf ein intensives Jahr zurück. In einer Reihe von Sitzungen habe sich das Kuratorium vorrangig mit der strategischen Orientierung des Diakonischen Werks und mit den Finanzen befasst. Gerade der Jahresabschluss und der dazugehörige Prüfbericht seien ausführlich diskutiert worden: „Bei einem Umfang von 40 Millionen braucht das viel Zeit“, meinte Dekan Bertram. „Vier Landkreise, viele Fachbereiche und viele berufliche Bandbreiten“, dies bedeute eine Herausforderung gerade wegen der Wirtschaftlichkeit. „Wir haben intensiv gearbeitet für die Zukunft des Unternehmens und für die Menschen in unserem Sozialraum“, fasste der Dekan zusammen, und daher sei man erfreut, dass der Prüfbericht so positiv ausgefallen sei. Auf Antrag des früheren Geschäftsführers Georg Kohler wurde das bisherige Kuratorium einstimmig entlastet.

Schließlich stand noch eine Änderung der Satzung an. Dabei ging es hauptsächlich um eine Ergänzung, die besagt, dass das Diakonische Werk „in betrieblich sinnvollen Ausnahmefällen gegebenenfalls auch über die Dekanatsgrenzen hinaus“ tätig werden dürfe.

Zum Schluss wurde Ulrike Marczynski von Dekan Bertram und Vorsitzenden Karau verabschiedet.

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