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VERNISSAGE UND KONZERT

„Kunst unter Bäumen“: Viel Farbe und Freude im Bernauer Kurpark

Die Kunstkreis-Damen Dorothee Tielemann, Christine Wittmann, Anne Aasmann, Yaninne Cansaya, Dorothea Hornemann und Corinna Brandl (v.l.) an einem Kunstwerk von Dorothea Tielemann. Berger
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Die Kunstkreis-Damen Dorothee Tielemann, Christine Wittmann, Anne Aasmann, Yaninne Cansaya, Dorothea Hornemann und Corinna Brandl (v.l.) an einem Kunstwerk von Dorothea Tielemann. Berger
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Der Kunst, die sich pandemiebedingt aus vielen Räumen zurückziehen musste, kann in Bernau wieder begegnet werden. Zu verdanken ist dies dem KunstKreis Bernau und der Gemeinde Bernau, die sich für diesen Sommer den schönen Bernauer Kurpark als Ausstellungsraum ausgesucht haben.

Bernau – „Kunst unter Bäumen: Lichtblicke – Durchblicke“ so lautet der Titel der Skulpturenausstellung, die am Dienstagabend zugleich mit dem ersten diesjährigen Kurkonzert der Musikkapelle Bernau eröffnet wurde. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober zu sehen.

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Um die Kurpark-Ausstellung bewerkstelligen zu können, waren viele Vorbereitungen notwendig. Einmal galt es die Kunstwerke zu schaffen, die Künstler und ihre Werke zu koordinieren und letztlich Hand anzulegen bei Anlieferung und Aufbau.

Der Kunstkreis Bernau besteht aus den Künstlerinnen Corinna Brandl, Yaninne Cansaya, Stefanie Dirscherl, Dorothea Hornemann, Dorothea Tielemann und Christl Wittmann. Folgende Gast-Künstlerinnen stellen weitere Werke aus: Uta Beckert, Marco Bruckner, Eva Dahn Rubin, Rene Jacobi, Berit Opelt, Bettina Schranner, Monika Stein und Marah Strohmeyer-Haider.

Rundgang unter Bäumen durch die Kunstwerke

Das mit Gemeinde, Tourist-Information, Bauhof und Kulturreferentin Michaela Leidel abgestimmte Ausstellungskonzept ermöglicht es, dass der Kunst-Rundgang vorwiegend im Oberen Kurpark-Bereich angelegt ist und im unteren Gelände nahe dem Pavillon Raum und Platz bleibt für Veranstaltungen.

Dieses Konzept bewährte sich schon bei der Vernissage am Dienstag.

Während die Bernauer Blasmusikanten am Pavillon unter der Leitung von Albert Osterhammer spielten, konnten sich die Zuhörer setzen oder die Musik während ihres Rundganges genießen. Organisatorin Corinna Brandl sagte dazu im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung: „Der Skulpturenweg wird jedes Jahr größer und interessanter.“ Der Bernauer Skulpturenweg findet heuer zum siebten Male statt.

Sind noch alle Tassen im Schrank?

Auf die Frage, ob sie ein Lieblingsstück habe, sagte Brandl: „All das, was zu entdecken ist, sprüht vor Ideen, Farben und Freude, besonders einfallsreich finde ich die in einem Baum hängenden Tassen samt Schrank mit der deutlichen Frage, ob hier noch alle Tassen im Schrank sind, sowie das von grüner Natur umrahmte Werk Kinderseele.“

Brandl erläuterte mit ihrer Kunstkreis-Kollegin Dorothea Tielemann den Besuchern der Vernissage das in der Natur begehbare Kunstwerk. Die Eröffnung nahm vorher Zweiter Bürgermeister Gerhard Jell vor. Er und Kulturreferentin Michaela Leidel hatten allen Grund dem KunstKreis, den Gast-Künstlern und vielen Helfern zu danken.

Gemeinde und Bauhof unterstützten

Leidel, die sich in der Gemeinde Bernau unter anderem um Termine und Koordinierung zu Kultur- und Veranstaltungsthemen kümmert, bedankte sich ganz besonders beim gemeindlichen Bauhof, der sich stark bei der Aufstellung der Kunstwerke einbrachte. Ein weiterer Dank galt Rita Fitzner von der Gemeindeverwaltung für ihre Unterstützung.

Das Gemeinschaftswerk „Monopteros“.

Zu entdecken gibt es im Bernauer Kurpark unter anderem Entenskulpturen vor einer farbig bemalten Säule von Moni Stein (Unterwössen). Es folgen die schweren großen Holzskulpturen von Marco Bruckner aus Pittenhart und ein aus neun Säulen bestehender Säulentempel im oberen Kurparkbereich, der ein Gemeinschaftswerk des KunstKreises Bernau ist.

Objekte aus Holz, Ton und Terrakotta

Ergänzt werden diese Werke von Objekten aus Holz, mit Tonskulpturen, mit bunten Terrakotta- Zwergen sowie von zwei großformatigen Porträts mit Faust und Mephisto, die auf der Rückseite des Pavillons Platz gefunden haben.

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