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CORONA-PANDEMIE

Kundgebung in Grassau: Forderung nach Lockdown-Ende

Georg Huber aus Waging und Franz Lindlacher (v.l.) aus Staudach-Egerndach organisierten die Kundgebung in Grassau.
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Georg Huber aus Waging und Franz Lindlacher (v.l.) aus Staudach-Egerndach organisierten die Kundgebung in Grassau.
  • VonTamara Eder
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Corona-Maßnahmengegner machen erstmals in Grassau mobil. Viele Teilnehmer verließen die Veranstaltung vor ihrem Ende. Doppelt so viele Personen, als zugelassen, waren dabei.

Grassau – „Es ist die erste, aber sicher nicht die letzte Kundgebung in Grassau“, prophezeite Franz Lindlacher, der am Dienstag spätnachmittags die „Kundgebung für Selbstverantwortung und gegen die Coronamaßnahmen“ im Grassauer Ortszentrum initiiert hatte. Mit Musik und Reden wollten die Coronagegner auf sich aufmerksam machen. An die 100 Personen trudelten nach und nach ein, etliche verließen aber vor Ende der Kundgebung die Versammlung.

Polemischer Unmut über die Coronamaßnahmen

Als Redner kam Georg Huber aus Waging, der seinen Unmut über die Coronamaßnahmen, teils polemisch äußerte. Er sprach von „großen Schmarrn“, von „Lügen“ und von „zu wenigen Leuten, die sich trauen“. Terminshopping bezeichnete er als den „größten Witz“ und betonte, dass „Unternehmer nur für sich selbst verantwortlich“ seien.

Seiner Ansicht nach, helfen Masken nicht, ebenso wenig wie die Impfung. Unverständlich für ihn sei auch, dass Sport untersagt werde, nicht aber der Profisport.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Als weiterer Redner trat Ernesto aus Rosenheim, der sich leider nur mit dem Vornamen vorstellte, ans Mikrofon. Für ihn sei Corona schon lange tot, zumal es sich seiner Ansicht nach um einen Erkältungsvirus und nicht um einen Killervirus handle. Er forderte den Rücktritt aller Verantwortlichen, auch der Kommunalpolitiker, und das Ende des Lockdowns.

Anhänger beklatschen Sketch, andere Teilnehmer gingen heim

Mit einem Sketch versuchten die Redner die Impfproblematik locker und lustig darzustellen. Von ihren Anhängern erhielten sie hierzu auch Applaus. Viele Teilnehmer verließen die Kundgebung, die nach einer Stunde friedlich aufgelöst wurde, bereits nach wenigen Minuten.

Die Polizei war mit drei Beamten vor Ort, konnte aber nicht verhindern, dass trotz der zugelassenen 50 Personen mehr an der Kundgebung teilnahmen. Trotz des offenem Mikrofons meldete sich kein Grassauer zu Wort.

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