CHIEMGAUER KULTURTAGE VOM 14. BIS 24. JULI

Kulturangebot auf hohem Niveau

Rund 50 Projekte werden heuer bei den Chiemgauer Kulturtagen vom 14. bis 24. Juli im Landkreis Traunstein angeboten. Bei einem Pressegespräch stellte Landrat Siegfried Walch das Programm kurz vor und bezeichnete den Landkreis „als eine sehr lebendige Kulturregion“.

Landkreis Traunstein – Bereits seit dem vergangenen Oktober liefen die intensiven Vorbereitungen, sagte Walch. Dabei hob er das Engagement der Städte Traunstein und Traunreut besonders hervor. Er lobte auch die vielen Ehrenamtlichen, ohne die die Chiemgauer Kulturtage nicht zu schultern seien. Trotzdem seien die Veranstaltungen nicht zum Nulltarif zu haben.

Die Chiemgauer Kulturtage hätten inzwischen ein Niveau, das sich sehen lassen könne. Eine große Aufgabe sei, die inklusive Zusammenarbeit herbeizuführen, die über die zehn Tage hinaus wirken solle. Es werde oft über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landkreises diskutiert. „Wenn die Kultur nicht wäre, dann hätten wir eine arme Region“, so der Landrat. Den Chiemgauer Kulturtagen wünschte er „viel Spaß und viele begeisterte Besucher“.

Traunsteins Oberbürgermeister Christian Kegel war voll des Lobes, was wieder auf die Beine gestellt worden sei. Die Chiemgauer Kulturtage seien ein enormer Gewinn für den Landkreis. Er freute sich, dass sich die Städte Traunreut und Traunstein so gut ergänzten und es kein Konkurrenzdenken gebe.

Die Kultur sei etwas Identitätsstiftendes, meinte Kegel, weil der Blick nach vorne gerichtet werde und man sich mit den Werten unserer Zeit auseinandersetze. Für die Stadt Traunstein sei es eine große Ehre, einen Beitrag leisten zu können. Auch er wünschte sich, dass möglichst viele Besucher das kulturelle Angebot annehmen mögen.

Man wolle kulturell profitieren, sagte Traunreuts Bürgermeister Klaus Ritter. Er sprach sich dafür aus, das kulturelle Angebot weiterzuführen und auszubauen. Besonders das Spielmobil für die Kleinen sei wichtig, damit sie von der Elektronik wegkämen. Man rücke im Landkreis nicht nur politisch, sondern auch kulturell zusammen. Aber auch persönlich bringe es die Leute näher.

Es seien viele Projekte aus dem Boden gestampft worden, sagte der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Markus Burghammer. Ein großes Augenmerk sei auf den Zirkuswagen und die Bühne gelegt worden. Er hoffte, dass beides möglichst viel in Anspruch genommen werde. Zwei Projekte gebe es auch mit dem Jugendtheater Grabenstätt. Es gehöre dazu, dass auch die Jugend mitmache.

Die Jugend könne am besten mit Sport und Musik begeistert werden, meinte Toni Bernauer, der die Chiemgauer Kulturtage mitorganisiert hat.

Die Chiemgauer Kulturtage seien nachhaltig auf einem hohen Niveau. Viele Kunstschaffende hätten dies mittlerweile bemerkt und seien gerne mit dabei, so Bernauer. Für die Jugend sei es ein wichtiger Standortfaktor, wenn eine Region „cool“ sei. Dann kämen sie auch wieder hierher. bjr

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