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Kritik an regionalen Managern

Traunstein – Am Samstag, dem „Tag der Arbeit“, demonstrierten Gewerkschaften aus Traunstein und Traunreut gemeinsam online und unter dem Motto „Solidarität ist Zukunft“ – wegen Corona wurde nichts aus der geplanten Kundgebung auf dem Traunreuter Rathausplatz.

Gerhard Roth von der IG Metall Traunreut war somit virtuell zugeschaltet, ebenso Ralf Dirschl von der IG Metall Bezirksleitung Bayern, die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Bärbel Kofler und der Traunreuter Bürgermeister Hans-Peter Dangschat sowie Hans Gandler vom DGB Kreisvorstand Traunstein. Christian Naß (IG Metall Rosenheim) moderierte die Veranstaltung.

Die Kritik der Teilnehmer richtete sich überwiegend gegen das Verhalten mancher Manager von Unternehmen aus der Region. Konkret bezogen sie sich auf die Geschäftsführung von Alzmetall aus Altenmarkt und auf BSH in Traunreut, wo „insbesondere Frauen die großen Verlierer“ seien und „mit den Folgen von Corona und ihren Doppelbelastungen am meisten zu kämpfen“ hätten. MdB Kofler appellierte an die Betriebe, „dringend die Situationen für Frauen zu verbessern“.

Lob gab es für die Firma Heidenhain in Traunreut. Diese habe sehr frühzeitig mit Kurzarbeit reagiert. Gerade diese staatliche Möglichkeit sichere derzeit zahlreiche Arbeitsplätze.

Ralf Dirschl bemängelte Ungleichgewichte in vielen Bereichen, etwa in der Pflege. Harsche Kritik übte er auch gegenüber den reichen und superreichen Menschen in Deutschland: „Viele der rund 58 000 neuen Vermögensmillionäre, die in der Corona-Krise entstanden sind, sind Gewinner auf Kosten anderer.“ hob

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