Kreuzweg-Publikation zum 100. Geburtstag der Priener Bildhauerin Marianne Lüdicke

Kreuzweg-Relief an der Station 11 (Ausschnitt).
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Kreuzweg-Relief an der Station 11 (Ausschnitt).

Die Priener Marianne-Lüdicke-Stiftung ehrt die Bildhauerin Marianne Lüdicke mit der Broschüre „Der Kreuzweg“. Die Originale der 14 Kreuzwegreliefs finden sich in der Kirche St. Klara von München-Zamdorf. Die Reliefs schuf die Künstlerin im Jahr 1956.

Prien/München/Freising – Weit über den Chiemgau hinaus bekannt ist die Bildhauerin Marianne Lüdicke, die im Vorjahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Die Priener Marianne-Lüdicke-Stiftung nahm dies zum Anlass, den von der Künstlerin gestalteten Kreuzweg in St. Klara München-Zamdorf in einer kleinen Broschüre mit geistlichen Impulsen von Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger herauszugeben.

Die Vorstellung der Kreuzwegbroschüre konnte Corona bedingt nicht wie ursprünglich vorgesehen in der Fastenzeit stattfinden. In kleinem Kreis empfing nun der Autor die kleine Priener Delegation mit Maximilian Schmetterer als Vertreter der Marianne-Lüdicke-Stiftung und Karl J. Aß als Kulturbeauftragtem der Marktgemeinde Prien, auf dem Freisinger Domberg. Der besondere Dank der Priener galt dem Weihbischof der einfühlsam jede der 14 Stationen mit einer entsprechenden Bibelstelle, mit einem kurzen Hinweis auf die Gestaltung der Künstlerin und schließlich mit einem kleinen, betrachtenden Gebet versehen hatte. „Ich wünsche den Meditierenden des Kreuzweges mithilfe der Texte ein Eindringen in unseren Glauben und in die Kunst des Lebens“, so Haßlberger bei der Übergabe.

Die Originale der Kreuzwegreliefs finden sich in der Kirche St. Klara von München-Zamdorf, deren Kirchenvorstand, Pfarradministrator Dr. Czeslaw Lukasz, dem Vorsitzenden der Kirchenverwaltung, Reinhart Brunner, Ruth Maendlen, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats und Pfarrsekretärin Anita Atzberger die Herausgabe ideell ermöglichten. Die Fotos der Kreuzwegstationen stammen von der Priener Fotografin Anita Berger aus Prien.

Die Publikation ist kostenlos im Rathaus der Marktgemeinde Prien erhältlich und wird von dort gegen Voreinsendung von zwei Euro auch zugesandt. Informationen zur derzeitigen, noch bis 30. August laufenden Sonderausstellung mit Werken von Marianne Lüdicke im Priener Heimatmuseum unter www.prien.de. hoe

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