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Konzert mit musikalischen Kontrasten

Das Gast-Ensemble des Abends, die Polka-Dots.  Foto
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Das Gast-Ensemble des Abends, die Polka-Dots. Foto

Blasmusik der rund 50-köpfigen Kapelle Übersee-Feldwies und Tanzlmusi von drei Volksmusikanten der Polka-Dots: Nicht wenige der rund 250 Besucher des traditionellen Herbstkonzerts der Blaskapelle in der Überseer Turnhalle hatten ihre Zweifel, ob diese Kombination passt. Sie wurden eines Besseren belehrt: Bravo-Rufe und großer Beifall begleiteten beide Musikgruppen durch das gesamte Konzert.

Übersee – Wieder einmal wurde das traditionelle Herbstkonzert der Blaskapelle seinem Ruf als eines der musikalischen und gesellschaftlichen Höhepunkte im Überseer Veranstaltungskalender gerecht. Moderiert wurde der Abend wieder von Martin Bauhofer, der seine Aufgabe mit vielen informativen Details über die Musik, kleinen Geschichten zum Schmunzeln und sogar einer Gesangseinlage würzte.

Das Reizvolle an diesem Konzertabend war der Kon-trast des diesjährigen Gastensembles zu den Blasmusi-kanten, den es in dieser Form in Übersee noch nicht gegeben hat. Die Polka-Dots hatten sich erst vor zwei Jahren zusammengetan. Seither haben sie sich im Achental schon einen guten Namen gemacht. Die Formation setzt sich aus Anna Pfisterer (Harfe) aus Übersee, Stephan Mix (Ziach) aus Unterwössen und Sebastian Gehmacher (Kontrabass und Ziach) aus Staudach zusammen.

Das musikalische Niveau der drei jungen Volksmusi-ker war beeindruckend. Ihre musikalische Bandbreite reichte von ruhigen Stücken bis zur temperamentvoll-spritzigen Tanzlmusi. Sieben der insgesamt neun vorgetragenen Werke waren Eigenkompositionen, die jeweils viel Beifall bekamen. Auch Musikvorstand Thomas Strohmayer freute sich nach dem Konzert, „dass es die Polka-Dots mit der Blasmusik aufgenommen haben“.

Natürlich kamen auch die Liebhaber konzertanter Blasmusik wieder voll auf ihre Kosten. In gewohnt höchster Qualität präsentierte die Blaskapelle unter der Leitung von Thomas Lindlacher diesmal vor allem Klassiker aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Bravo-Rufe ernteten sie beim Champagner-Galopp, dem spanischen Zigeunertanz und dem Marsch aus der Bizet-Oper „Carmen“. Für eine Überraschung sorgte die Gesangseinlage von rund 20 Musikanten beim Bozner Bergsteiger-Marsch von Sepp Tanzer.

Der Dank von Musikvorstand Strohmayer galt am Ende allen fleißigen Helfern vor und hinter der Bühne. Ein besonderes Lob gab es für den Dirigenten Thomas Lindlacher für dessen engagierte Arbeit und (manchmal) unerbitterliche Strenge.

Den traditionellen Schlusspunkt des Konzerts setzten dann die Blasmusikanten mit der Bayernhymne, gesungen von allen Anwesenden.

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