Nachruf

Konrad Giesen, ehemaliger Landschulheimleiter aus Marquartstein, verstarb unerwartet

Konrad Giesen
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Konrad Giesen

Das Staatliche Landschulheim in Marquartstein trauert um den Studiendirektor im Ruhestand Konrad Giesen, der Anfang März unerwartet im Alter von 77 Jahren verstarb. Er war Lehrer für Deutsch, Sozialkunde und Erdkunde und kam als Studienreferendar im Zweigschuleinsatz 1974 zum ersten Mal nach Marquartstein.

Marquartstein – Durch seine zuverlässige und menschenzugewandte Art erwarb er sich rasch das Vertrauen von Kollegen und Schülern. Sein Wirken als Lehrer und als Erzieher war geprägt von seinem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Schulgemeinschaft.

Alle waren froh, dass er nach dem zweiten Staatsexamen erneut ans Landschulheim kam. 1977, nach drei Jahren, wurde ihm die Leitung des Heims übertragen. Das war ein Vertrauensbeweis, aber auch eine große Aufgabe, denn das Amt erforderte Engagement über das übliche Maß hinaus.

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Als Heimleiter zeigte er nicht nur Führungsqualität, sondern er war gleichermaßen sensibel gegenüber den Bedürfnissen von Eltern und Schülern. Seinen Heimerziehern war er ein fairer Partner. Anfang der 80er Jahre zog er sich aus der Heimleitung zurück und wurde externer Lehrer. Wenig später gründete er seine Familie.

Seine Kompetenz, Kontaktfreudigkeit und Hilfsbereitschaft waren sehr geschätzt. Gerne ließ er seine Kollegen und die Schüler an seinen Hobbies teilnehmen, zum Beispiel als langjähriger Leiter des Fotokurses oder als fachkundiger Heimwerker. Auch nach seiner Pensionierung verband ihn noch ein Netz von Freundschaften mit den Kollegen. re

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