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Bei den Gebirgsschützen ist wieder Einiges los

Kompanie Wössen/Achental zieht bei Jahresversammlung positives Fazit

Die Schießstätte der Gebirgsschützen am Streichenweg ist häufiges Thema – auch in der Jahreshauptversammlung. Das Gebäude ist Fundament für das Engagement der Mitglieder. Mit den vielen Gastvereinen aus der Region „strahlt sie über das Dorf hinaus“, sieht Bürgermeister Entfellner.
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Die Schießstätte der Gebirgsschützen am Streichenweg ist häufiges Thema – auch in der Jahreshauptversammlung. Das Gebäude ist Fundament für das Engagement der Mitglieder. Mit den vielen Gastvereinen aus der Region „strahlt sie über das Dorf hinaus“, sieht Bürgermeister Entfellner.
  • VonLudwig Flug
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Die Jahresversammlung der Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental belegte, gerade in den Neuwahlen: Kompanieführung und Mitglieder schwimmen auf einer Linie. Die Gebirgsschützen um Hauptmann Georg Haslberger setzen auf zurückkehrende Normalität.

Unterwössen – Unter Leitung von Bürgermeister Ludwig Entfellner wurden bei den Neuwahlen in der eigenen Schießstätte jeweils einstimmig die Vorschläge des Vorstands bestätigt. An der Spitze bleiben Hauptmann Georg Haslberger und sein Stellvertreter, Oberleutnant Ivo Oberauer. Holger Barth gibt sein Amt als Kassier und Leutnant an Alexander Meder ab. Als Schriftführer und stellvertretender Leutnant arbeitet Bernd Rohleder weiter. Dritter und Vierter Leutnant sind immer noch Hans Oberauer und Carl Hirz senior. Mit Christian Stuffer, Hans Bock, Michael Haslberger und Erwin Losert wählte die Versammlung die vier Fahnenjunker. Bei den Funktionsträgern führen Bernd Rohleder und Balthasar Hammerl die Ämter des Zeug- und des Schießwarts. Dem Vereinsausschuss gehören Anton Greimel, Gabi Haslberger, Brigitte Meier und Franz Stocker an. Letzterer prüft zudem mit Andrea Schuster die Kasse.

Ganz ruhig war es nicht

Vor den Neuwahlen blickte Kompaniehauptmann zurück auf die vergangene Mitgliederversammlung im August. Aus dem ungewöhnlichen Termin zog die Versammlung besonderen Reiz. Die Mitglieder kamen zu der Sitzung an einem Sommerabend auf der Terrasse der Schießstätte zusammen. Die Kompanie hielt im Pandemiejahr an der Tradition der Streichenwallfahrt fest. Schützen beteiligten sich am Bundesschießen in Kreuth und am Bataillonsschießen in Rosenheim. Die Kompanie trug ihr eigenes Herbstschießen aus. Gebirgsschützen beteiligten sich am Volkstrauertag in Unterwössen und eröffneten mit dem Kanonen- und Böllersalut Weihnachten in Unter- und Oberwössen. Im Februar war ein Wochenende der Schützengau auf dem Schießstand zu Gast. Die Bataillonsversammlung fand Ende März statt, die Bundesgeneralversammlung in Kochel im April. Daneben listete der Hauptmann eine ganze Reihe runder Geburtstag auf, allen voran den 80. Geburtstag des Altbürgermeister Hans Haslreiter.

Finanzielle Lage angespannt

Den Kassenbericht erstattete die zweite Kassierin Andrea Schuster. Auch in Pandemiezeiten erwirtschaftete die Kompanie ein ordentliches Plus. Deutlich höhere Abschreibungen wendeten das Ergebnis in ein rechnerisches Minus.

Es gab auch einige Termine anzukündigen. Im Mai steht der Patronatstag in Aschau an, die Gebirgsschützen beteiligen sich mit der Musikkapelle Schleching. Nachdem die Gebirgsschützen die Kapelle nahe der Gärtnerei Glanz renovierten, steht dieser Tage ihre Einweihung an. Das Alpenregionsfest in St. Martin am Pass Thurn ist am Sonntag, 15. Mai. Die Gelübdeprozession in Unterwössen schließt den Monat Mai. Die Gebirgsschützen beteiligen sich an Fronleichnam in Unterwössen, Oberwössen und Schleching. Geplant ist, am Gautrachtenfest in Schleching und am Bundesschießen in Kreuth mitzuwirken. Die Gebirgsschützen begehen ihre traditionelle Streichenwallfahrt und beteiligen sich am Volkstrauertag, in Oberwössen.

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Auch sportlich stand das Jahr unter dem Einfluss der Pandemie, so Haslberger, es verlief aber weitestgehend zufriedenstellend. Besonders erfreulich sei der erste Platz, den Oscar Landenhammer bei den Senioren im Bundesschießen 2021 in Kreuth erreichte. Michael Klauser gelang unter 311 Teilnehmern in der Schützenklasse ein beachtlicher 31. Platz. Beim Ringen um die Festscheibe Bayern kam Georg Haslberger bei den Senioren auf Platz 7. Im Bataillonsschießen in Rosenheim gewann Gabi Haslberger bei den Marketenderinnen, Ivo Oberauer in der Schützenklasse.

Georg Haslberger freut sich, dass trotz der Pandemie die Mitgliederzahlen konstant geblieben sind. Die Gebirgsschützen haben 198 Mitglieder, davon 90 Aktive, 108 Fördernde.

25 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Kompanie brachten Manfred Ager die bronzene Verdienstmedaille am weiß-blauen Band vom Bund bayrischer Gebirgsschützenkompanien ein, für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft erhielt Veronika Klössinger Urkunde und Kompaniemedaille. /EW

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