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Mit ein bisschen Wehmut und viel Stolz

Kommunale Realschule Prien verabschiedet feierlich ihre Absolventen

Die besten Absolventen wurden von Realschuldirektorin Andrea Dorsch (von links) und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Leonhard Hinterholzer auf der Bühne des König-Ludwig-Saals geehrt.
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Die besten Absolventen wurden von Realschuldirektorin Andrea Dorsch (von links) und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Leonhard Hinterholzer auf der Bühne des König-Ludwig-Saals geehrt.
  • VonElisabeth Kirchner
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Eine Erfolgsbilanz in Noten: Heuer erreichten an der Kommunalen Realschule Prien 14 Absolventen einen Notenschnitt von 2,0 und besser.

Prien – Wehmütig, aber auch stolz verabschiedete sich die Schulfamilie der Priener Kommunalen Realschule von ihren Zehntklässlern. 14-mal eine Abschlussnote über 2,0 und viele geleistete Ehrenämter der Schüler: Das ist die Erfolgsbilanz, und so nahm es nicht Wunder, dass sich zur Feierstunde im König-Ludwig-Saal Eltern, Freunde und zahlreiche Ehrengäste zur Zeugnisübergabe einfanden.

Pandemiezeiten gut überstanden

Die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer ermunterte die Schulabgänger, ihre Pläne im Auge zu behalten und im Landkreis zu bleiben. „Der Weg ist das Ziel.“ Die Pandemiezeiten hätten die Schüler gut hinter sich gebracht und nun ihren Abschluss geschafft: „Seid stolz, ihr habt Großartiges geleistet.“

„Sucht euch etwas, wo ihr euch wiederfindet“, gab Priens Bürgermeister Andreas Friedrich, selbst Absolvent der Kommunalen Realschule, den Schülern mit auf den Weg.

Wie schon in der Predigt während des ökumenischen Gottesdienstes angeklungen, sagte auch Friedrich, ein Zeugnis sei ein wichtiger Schlüssel, ein Türöffner. Er wünschte den scheidenden Realschülern viel Erfolg und Freude auf ihrem weiteren Lebensweg.

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Elternbeiratsvorsitzende Diana Frank schloss sich den Glückwünschen ihres Vorredners an. Das Leben sei ein kurvenreicher Weg, die Schulausbildung habe dafür eine wunderbare Basis geschaffen: „Das kann euch auch keiner nehmen.“ Sie dankte den Lehrern und den Eltern für das Vertrauen.

Schülersprecher Martin Feßler erinnerte humorvoll an viele schöne Momente während der Schulzeit, sei es das Schullandheim, das Skilager oder die Abschlussfahrt. Aber dies werde sich nun ändern: „Jetzt sind wir selbstverantwortlich.“ Auch wenn es nicht immer nur bergauf gehe.

Schulleiterin Annette Dorsch nahm in ihrer Rede die Gäste im Saal auf eine Zeitreise mit, vom Jahr 2005 – Angela Merkel wurde Bundeskanzlerin und der jetzige Abschlussjahrgang geboren – bis zum Jahr 2032, mit viel regionaler Versorgung, weitestgehend sanierten und energetisch autarken Wohnhäusern.

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Und: Ein Jahr, in dem jetzige Abschlussjahrgang sein zehntes Jubiläum feiert. Dazwischen habe es freilich auch viel Negatives gegeben: die Pandemie, der Ukraine-Krieg und dennoch nehme sie bei den Schülern vieles wahr, das positiv stimme. Sie zitierte aus einer Umfrage: „Wir haben gelernt, mit Unvorhersehbarem umzugehen.“ Für sie mache gerade diese Leichtigkeit der jungen Generation die Stärke aus, der auch geistige Beweglichkeit und Optimismus begründe. Sie gratulierte zum Realschulabschluss und bat: „Erhaltet euch auch weiter euren Optimismus.“ Zusammen mit Leonhard Hinterholzer, Vorsitzender des Fördervereins, überreichte sie den Schülern ihre Zeugnisse.

Um das Wohl der Schulfamilie verdient gemacht

Danach zeichnete Lions-Club-Mitglied und ehemaliger Realschuldirektor Dr. Peter Hattenkofer fünf Schüler aus, die sich besonders um das Wohl der Schulfamilie verdient gemacht hatten: Samuel Kollmannsberger und Luca Baddack wurden für ihre Arbeit als Schulsanitäter geehrt, Lena Gelder und Philipp Frankenberger hatten sich teilweise unentgeltlich als Nachhilfelehrer für Schüler mit Migrationshintergrund betätigt, und Martin Feßler war jahrelang Schülersprecher.

Musikalisch würdig umrahmt

Die Schulfamilie nahm nicht nur Abschied von ihren Zehntklässlern, sondern auch von einigen Lehrern. Alexander Mangstl, Franz Leidl, Alexander Rehm und Franziska Hofmann werden künftig anderweitig arbeiten, und Ingeborg Woller wird, wie Schulleiterin Dorsch sagte, künftig nicht mehr um 7.15 Uhr ihren Dienst antreten, sondern ihren „wohlverdienten Ruhestand“.

Aus dem Elternbeirat verabschiedet

Dem Elternbeirat werden ab dem kommenden Schuljahr nicht mehr Diana Frank, Florian Walz und Katrin Stein angehören. Auch sie wurden würdig verabschiedet.

Wehmut klang bei all den Ehrungen durch, auch die Tatsache, dass die Kommunale Realschule als solche nur noch zwei Jahre besteht, wurde vielfach beklagt.

In der Schulabschlussfeier verabschiedete Realschuldirektorin Andrea Dorsch (von links) auch einige Lehrerinnen und Lehrer: Alexander Rehm, Franz Leidl, Ingeborg Woller, Franziska Hofman und Alexander Mangstl.

Gleichwohl war es eine positiv stimmende Feier. Dazu trug nicht nur die musikalische Gestaltung durch die Schülerband mit Hanna Lilienthal und Cristian-Lucian Budimir-Bekan als Sänger und durch die Lehrerband mit Hildegard Grotjohann, Elisabeth Wollschlager, Franz Seidl und Alex Mangstl, bei, sondern auch die Anwesenheit der Eltern, Freunde und Familien wie auch der Bürgermeister der Heimatgemeinden der Schulabgänger aus Prien, Bad Endorf, Gstadt, Breitbrunn, Rimsting und Frasdorf.

Die besten Absolventen

Heuer erreichten an der Kommunalen Realschule Prien 14 Absolventen einen Notenschnitt von 2,0 und besser. Diese waren: Veronika Buchner (1,0), Magdalena Maria Strobl (1,09), Anna Dorothea Jäschke (1,27), Josefa Maria Christina Roßmy (1,45), Anna Plank (1,5), Leonie Heilmeier (1,5), Franz Xaver Bauer (1,55), Michael Fischer (1,64), Melissa Hörner (1,67), Lena Gelder (1,75), Maximilian Stecker (1,83), Laura Celentano (2,0), Katharina Schattenhofer (2,0), Rupert Johannes Pflüger (2,08)

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