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MEINUNG

Luca-App: Ein digitaler Strohhalm für den Landkreis Traunstein

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  • Heidi Geyer
    vonHeidi Geyer
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Nach der Corona-Warn-App soll nun Luca bei der Kontaktnachverfolgung helfen. Warum der Freistaat seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und der Landkreis Traunstein dennoch bei der App bleiben sollte.

Der Landkreis Traunstein nutzt die Luca-App, trotz aller Bedenken von Datenschützer und IT-Fachleuten.Und es ist richtig, dass das Gesundheitsamt Traunstein dieser Möglichkeit nachgeht . Wer im Sommer die Stapel an zerfledderten Bögen in Pizzerien und Cafés gesehen hat, durch die sich das Gesundheitsamt im Zweifel wühlen musste, kann sich vorstellen, wie mühsam das ist.

Corona-Warn-App enttäuscht

Bei nur elf positiven Covid-19-Fällen im Landkreis, die über die Corona-Warn-App identifiziert werden konnten, mangelt es dringend an weiteren digitalen Möglichkeiten, der Pandemie effizient Herr zu werden. Über die berechtigten Zweifel am Datenschutz kann jeder Nutzer selbst entscheiden, es gibt keinen staatlichen App-Zwang. Schon jetzt schenkt ein Großteil der Smartphone-Nutzer ganz freiwillig Google, Instagram und WhatsApp einen Teil seiner Daten. Anders als bei der Luca-App werden diese nicht auf einem Server im Inland gespeichert.

Lizenz mit Mängeln

Der Freistaat muss sich zwar schon die Frage gefallen lassen, warum er eine Lizenz kauft, die offensichtlich noch nicht ausgereift ist. Es ist aber verständlich, dass der Landkreis Traunstein nach jedem Strohhalm greift, der dem Gesundheitsamt Erleichterung bringt. Noch dazu wenn der Strohhalm vom Freistaat abgenommen worden ist.

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