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Knifflige Lage bei Baugrundstück in Bernauer Ortsteil Kothöd

Privatgrundstück Symbolbild
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Privatgrundstück (Symbolbild).
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Einstimmig erteilte der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag auf Vorbescheid für den Bau eines Einfamilienhauses in Kothöd in Hittenkirchen sein Einvernehmen. Der Beschluss ist an eine Maßgabe verknüpft. So wünscht sich das Gremium eine geringere Wandhöhe im Obergeschoss mit einer angepassten Höhenlage.

Bernau – Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) berichtete, dass der Antrag mit dem Kreisbaumeister vorbesprochen worden sei. Das Landratsamt habe geäußert, dass es sich bei Kothöd um eine Innenbereichslage handeln könnte. Ortsplanerisch störe ein Wohngebäude an der geplanten Stelle aufgrund der bestehenden Bebauung nicht.

Laut Bürgermeisterin hatte der Gemeinderat in der Klausurtagung angedacht, den bestehenden Bebauungsplan zu erweitern. Das Landratsamt habe jedoch empfohlen, über ein Vorbescheidsverfahren die Rechtslage zu klären.

Kniestockvariante als Vorschlag

Insgesamt, so Biebl-Daiber weiter, solle das Gebäude besser an das Gelände angepasst beziehungsweise das Dachgeschoss nicht voll ausgebaut werden. Die Verwaltung schlägt eine Kniestockvariante vor. So wie das Gebäude in seiner Höhe jetzt geplant ist, könnte es vom Osten her wegen der Hanglage turmähnlich wirken.

Auf dem Baugrundstück befindet sich noch eine kleine Kapelle. Der Bauherr hatte sich laut Bauamtsleiterin Birgit Schultheiss bereits im Vorfeld bereit erklärt, die Kapelle um einige Meter zu versetzen, sollte dies von der Denkmalschutzbehörde gewünscht werden.

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Dritter Bürgermeister Franz Praßberger (ÜWG) erkundigte sich nach dem Bebauungsplan. Laut Schultheiss stammt der aus dem Jahr 1966 und umfasst nur noch einen Teil des Grundstücks. Woraufhin Praßberger meinte, damit liege das Vorhaben im Außenbereich. Das, so Schultheiss, werde im Verfahren geprüft.

Peter Pertl (CSU) verwies auf einen Fall, bei dem die Frage um den Innenbereich gerichtlich ausgestritten worden und nicht anerkannt worden war. Was die Höhe des geplanten Gebäudes betrifft, sagte er, das bestehende Bauernhaus ebenfalls relativ schmal und hoch sei.

Eine Gegenstimme

Wilhelm Schellmoser (BL), der Georg Bauer bei der Sitzung vertrat, überbrachte dessen Argumentation. Bauer schlägt demnach vor, das Haus tiefer in den Hang hinein- und den Keller tiefer anzusetzen.

Er sprach sich für eine Kniestock-Lösung aus. Eine Versetzung der Kapelle wies Bauer laut Schellmoser als zu teuer ab.

Bei der Gegenstimme von Pertl beschloss der Bauausschuss, die Forderung nach einer geringeren Wandhöhe in den Beschluss mit aufzunehmen.

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