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Im ehemaligen „Café Bistro Leuchtenberg“

Ausstellungen, Gastro und Klosterladen: Kloster Seeon bekommt ein vielfältig nutzbares „Mesnerhaus“

Das „Mesnerhaus“ soll zukünftig unter anderem kulturell genutzt werden. Die Sanierung ist wegen des Denkmalschutzes aufwendig.
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Das „Mesnerhaus“ soll zukünftig unter anderem kulturell genutzt werden. Die Sanierung ist wegen des Denkmalschutzes aufwendig.

Das Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, Kloster Seeon, wird um ein Schmuckstück reicher. Das ehemalige „Café Bistro Leuchtenberg“ am Eingang zur Halbinsel wird derzeit aufwendig restauriert und zum „Mesnerhaus“ umgebaut.

Seeon-Seebruck – Das Gebäude war zeitweilig Wohnsitz von Herzogin Olga von Leuchtenberg und birgt eine reiche Historie. Vermutlich entstand sein Kernbau im 16. Jahrhundert. Zur Klosterzeit diente es unter anderem als Amtsschreiberhaus, später zeitweise als Haus des Mesners. „Aus diesem Grund wird unser neues, altes Gebäude wieder zum Mesnerhaus“, sagt der Geschäftsführer von Kloster Seeon Gerald Schölzel. „Das passt auch sehr gut, weil sich direkt gegenüber der heutige Pfarrhof befindet.“

In der Zukunft an alle Zeiten erinnern

Kloster Seeon belebt so ein geschichtsträchtiges Ensemble wieder, das früher sogar mit einem Tor verbunden war. „Durch die Restaurierung schaffen wir hier eine neue Eingangssituation zum Kloster, die an alte Zeiten erinnert. Das ist ein Teil des Zukunftskonzepts von Kloster Seeon“, so Schölzel.

Das neue „Mesnerhaus“ wird mit Leben gefüllt und hauptsächlich der Kultur gewidmet sein. In dem Gebäude sind künftig der Klosterladen mit Ticketverkauf und Gästeinformation sowie ein großer Ausstellungsraum untergebracht. In zwei kleinen Räumen wird Literatur präsentiert, im Ladenbereich auch vielerlei Produkte aus der Region und von Einrichtungen des Bezirks Oberbayern.

Führungen und Ausstellungen als kulturelles Angebot

Eine kleine, getränkeorientierte Gastronomie bietet einen Imbiss; Sitze im Freien auf der Terrasse am See laden zum Verweilen ein. Im früheren Wintergarten mit großen Fenstern zur Seeseite zeigt das Kultur- und Bildungszentrum künftig seine jährlich mehrmals wechselnden Ausstellungen. Auch die Kulturführungen werden hier starten. Im Obergeschoss entstehen zwei neue Hotelzimmer.

Die Anforderungen an die Sanierung des Gebäudes sind hoch. Wegen der umfangreichen Aufwendungen zur Erhaltung der denkmalgeschützten Bausubstanz und des damit verbundenen komplexen Bauablaufs investiert der Bezirk Oberbayern einen siebenstelligen Betrag in diese Maßnahme.

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Noch etwas Zukunftsmusik, aber fix geplant ist außerdem ein kleineres Gebäude nebenan. Dort werden die Imkerei- und Fischereifachberatungen des Bezirks Oberbayern mit Kursräumen vertreten sein. Geplant ist außerdem ein Bienenlehrpfad. Die Fischereifachberatung wird einen eigenen Bootsanlegeplatz am Ufer bekommen. In einem ehemaligen Backhaus werden dann Seeoner Fische geräuchert – eine weitere Attraktion für die Gäste von Kloster Seeon. (re)

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