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Kita-Bauarbeiten in Gstadt voll im Zeitplan

Der aktuelle Stand der Baumaßnahmen am Kinderhaus St. Johannes in Gstadt. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, soll der Umbau am Bestand und die Erweiterung Mitte 2023 abgeschlossen sein.
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Der aktuelle Stand der Baumaßnahmen am Kinderhaus St. Johannes in Gstadt. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, soll der Umbau am Bestand und die Erweiterung Mitte 2023 abgeschlossen sein.
  • VonElisabeth Kirchner
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Bauen ist kein einfaches Ziel in Zeiten von Rohstoffmangel. In Gstadt läuft aber bei der Kita-Erweiterung alles nach Plan. Warum die Erlaubnis für die Betreuung dennoch erst mal nur befristet ist.

Breitbrunn/Gstadt – Mit 8:0 genehmigten die Vertreter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn in ihrer jüngsten Sitzung die Maßnahmen für die Erweiterung und den Umbau des Kinderhauses St. Johannes in Gstadt. Gstadts Bürgermeister Bernhard Hainz (FW) sagte, dass die Bauarbeiten schon begonnen haben und dass man „voll im Bauzeitenplan“ liege. Ein Teilabbruch sei erfolgt, es stehe nur noch der Keller und die Eingänge seien mit Bauzäunen und eigenem Tor abgesichert.

Zwei Gruppen residierten in den temporären Containern, „die innen recht schön“ und mit einem kleinen Spielplatz davor seien. Hainz lobte an der Stelle die Zusammenarbeit von Bauhof und Kindergarten, da sei vieles in Eigenregie erfolgt, sei es beim Ausräumen, Sichern oder beim Sandkasten-Bau.

Gerüstet für Starkregen

Siegfried Fischer von Planbüro F aus Rechtmehring erläuterte anschließend detailliert die Konzepte bezüglich Brandschutz, Beleuchtung und Elektrik. Albert Berger vom gleichnamigen Ingenieurbüro für Haustechnik aus Raubling ging dann ausführlich auf die Gewerke Sanitär, Heizung und Lüftung ein. Georg Klampfleuthner und Armin Krämmer (beide FW Chiemsee) warnten vor Starkregenereignissen. Der Lichthof und Keller müssten besser geschützt werden. Zudem seien Hebeanlagen als sehr wartungsintensiv bekannt. Nach kurzer Debatte beauftragte das Gremium das Planungsbüro Berger, anstelle des Doppelpumpwerks für die Beseitigung des Oberflächenwassers im Außenbereich die Möglichkeit eines Sickerschachtes zu prüfen.

Georg Anderl (Bürgerliste) hakte bei den Heizsystemen und der Größe des Boilers nach. Ein 200-Liter-Boiler sei ausreichend, befand der Heizungs- und Sanitärfachmann, der Kindergarten sei auf 190 Kinder und Erwachsene ausgelegt. Es gebe zwei Heizsysteme, eine Luftwärmepumpe kombiniert mit einer Gastherme und einem Pufferspeicher sowie eine Fußbodenheizung. Markus Thalhauser (Parteifreie/ÜWG Breitbrunn) hakte bei der bestehenden Lüftung nach. Diese sei „altes Graffl“, urteilte Ingenieur Berger. Vor allem im Schlafraum im Keller habe der Luftaustausch nicht richtig funktioniert. Deshalb sollte laut Plan die alte Lüftung demontiert werden, und: „Die ist mittlerweile auch weg.“ Geschäftsleiter Thomas

Wagner ging dann auf die Kostenberechnung ein. Im Vergleich zur letzten Kostenaufstellung vom Dezember vergangenen Jahres ergeben sich keine Mehrkosten, die Kosten für die Erweiterung sind auf rund 2,44 Millionen Euro und für die Arbeiten im Bestand auf rund 870.000 Euro, somit gesamt 3,31 Mio. Euro berechnet.

Wagner erwähnte dann noch die Betriebserlaubnis. Diese hatte das Landratsamt Rosenheim der Katholischen Kirchenstiftung St. Georg und dem KiTa-Verbund Selige Irmengard weiterhin befristet bis zum Ende August 2023 erteilt. Die Erlaubnis werde, so Wagner weiter, „bis zum Abschluss der Erweiterungs- und Umbauarbeiten am Kinderhaus immer nur befristet erteilt.“ 139 Plätze verteilen sich im Kinderhaus auf 75 Plätze für Kinder bis zum Schuleintritt sowie auf 25 Plätze für Hort-Kinder. 13 Krippenkinder und 26 Kindergarten-Kinder sind in den Containern. Da hierzu keine weiteren Nachfragen kamen, ließ VG Vorsitzender Anton Baumgartner (Parteifreie/ÜWG Breitbrunn) über das geplante Vorgehen abstimmen, dem das Gremium geschlossen zustimmte.

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