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Kirchenverwaltungen schaffen Grundlage für pastorales Leben

Prien – Die Kirchenverwaltungen in den Pfarreien am Chiemsee werden am Sonntag, 18. November, neu gewählt.

Gesucht werden Kandidaten, Vorschläge können bis Sonntag, 14. Oktober, eingereicht werden.

Neben ihren Gottesdiensten, der seelsorgerischen Begleitung, der Kinder- und Jugendarbeit sowie kulturellen Angeboten hat eine Pfarrei auch viele praktische Angelegenheiten zu verantworten: Das Vermögen der Kirchenstiftung muss verwaltet und sinnvoll eingesetzt werden, zum Beispiel für Personal, Renovierungen oder Anschaffungen. Kirchen und Pfarreigebäude müssen vielen rechtlichen Normen entsprechen, etwa hinsichtlich Sicherheit, Brandschutz oder technischer Wartung. Besonders wichtig ist die verantwortliche Personalverwaltung für alle Einrichtungen der Pfarrei, von der Einstellung bis zur Abrechnung. All diese wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben, ohne die das pastorale Leben der Pfarrei nicht möglich wäre, werden von der Kirchenverwaltung wahrgenommen.

Die Kirchenverwaltung besteht aus einem Gremium ehrenamtlicher Pfarreimitglieder, die sich gemeinsam mit dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand und der Verwaltungsleitung als Stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand um sämtliche verwaltungstechnischen Angelegenheiten der Pfarrei kümmern. Dabei nimmt der Kirchenpfleger beziehungsweise die Kirchenpflegerin eine besondere Rolle ein. Er beziehungsweise sie unterstützt den Pfarrer und die Verwaltungsleitung bei der Erledigung der Verwaltungsaufgaben, insbesondere bei der Kassen- und Rechnungsführung. Die Wahl des Gremiums ist alle sechs Jahre.

„Wer sich ehrenamtlich in der Kirchenverwaltung engagiert, trägt große Verantwortung und gestaltet die Entwicklung der Pfarrei maßgeblich mit“, sagt Matthias Wicha, der Verwaltungsleiter der Pfarrverbände Bad Endorf und Westliches Chiemseeufer. „Auch wenn es manchmal wenig bekannt ist: Ehrenamtliche ‚KV-Mitglieder‘ schaffen die Voraussetzungen für Seelsorge und Liturgie, für Kindergärten, Bildung und lokale Arbeitsplätze. Sich als Christ mit seinem Fachwissen, seinem Glauben und seinem Menschenverstand in der Kirchenverwaltung zu engagieren, verdient höchste Anerkennung; es ist ein ganz besonderer Dienst an der Pfarrgemeinde.“

Am 18. November ist es wieder so weit: Die Gläubigen in den Pfarreien wählen die neuen „KV“. Sie sind aufgerufen mitzuhelfen, „dass unsere Pfarreien auch in den kommenden Jahren professionell verwaltet und zukunftsweisend gestaltet wird“, so der Verwaltungsleiter. Wicha appelliert an sie, zum einen selbst zu kandidieren beziehungsweise geeignete Kandidaten vorzuschlagen und zum anderen am 18. November selbst zur Wahl zu gehen.

Gewünscht ist ein starkes „KV-Team“, das sich, zusammen mit dem Pfarrer und der Verwaltungsleitung, in regelmäßigen Sitzungen – circa vier- bis zehnmal im Jahr – für die Pfarrei einsetzt. „Wir freuen uns auf ein engagiertes Team, in dem sich jeder und jede nach seinen Möglichkeiten und fachlichen Kompetenzen – zum Beispiel im Bereich Finanzen, Logistik, Bau oder Personal – einsetzt.“

Vorschläge bis 14. Oktober einreichen

Vorschläge für Kandidaten bis 14. Oktober sowie Fragen zu Aufgaben und Aufwand in einer Kirchenverwaltung sowie zur Organisation der Kirchenverwaltungswahl am 18. November sind zu richten an: Matthias Wicha, Verwaltungsleiter Pfarrverband Bad Endorf und Pfarrverband Westliches Chiemseeufer, E-Mail: MWicha@ebmuc.de, telefonisch erreichbar über die Pfarrbüros in Bad Endorf, Wasserburger Straße 4, 0 80 53/4 08 70, und in Prien, Alte Rathausstraße 1a, 0 80 51/10 10. re

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