Kirche funkelt und glitzert im Advent

Über 600 selbst gebastelte Sterne hängen Diakon Johannes Notter und fleißige Helfer für die kommende Adventszeit in der Pfarrkirche auf.
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Über 600 selbst gebastelte Sterne hängen Diakon Johannes Notter und fleißige Helfer für die kommende Adventszeit in der Pfarrkirche auf.

„Die Leute werden ja psychisch krank, wenn alles tot ist“, erklärt Diakon Johannes Notter.

Deshalb hat er sich zusammen mit fleißigen Helfern ein kleines Adventsprogramm für die kommende Advents- und Weihnachtszeit ausgedacht.

Bereits zu Beginn der Woche wurde die gesamte Pfarrkirche „Zum Kostbaren Blut“ in Marquartstein mit unzähligen selbst gebastelten Sternen geschmückt. Über 600 bunte Sterne hängen nun von der hohen Decke und an den Wänden. Am kommenden ersten Adventswochenende werden sie zusammen mit dem großen Adventskranz über dem Altar und der richtigen Beleuchtung um die Wette funkeln und die Kirche festlich schmücken. „Sterne haben in der Weihnachtszeit eine ganz besondere Bedeutung“, sagt Notter, denn bei Jesu Geburt leuchtete ein Stern am Himmel ungewöhnlich hell, dem damals auch die drei Weisen aus dem Morgenland bis nach Bethlehem folgten. Sterne seien auch ein Zeichen der Nähe Gottes zu den Menschen, sagt der Diakon, denn wenn man nachts den Sternenhimmel anschaue, werde einem die grenzenlose Schöpfung Gottes erst richtig bewusst.

Die „Marquartsteiner Sternzeit“ beginnt am Sonntag, 29. Dezember, um 17 Uhr, in der Pfarrkirche mit der Weihe des Adventskranzes. Schon ab Samstag, 28. November, ist an jedem Samstag im Advent zwischen 17 und 18.30 Uhr, unter dem Motto „Lichtblick an trüben Tagen“ die Kirche innen mit Spezialscheinwerfern beleuchtet, sodass die Sterne entsprechend funkeln.

Dazu gibt es ein kleines musikalisches Programm von Live-Gruppen, alles selbstverständlich mit den gebotenen Abstands- und Hygieneregeln. Auch der Kirchturm außen wird in der oben genannten Zeit rot beleuchtet, wie schon im letzten Jahr – „quasi wie bei Bayern München, wenn die Bayern spielen“, schmunzelt Notter. gi

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