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Bruno Fink

Eng verbunden mit Prien und Rimsting – früherer Pfarrer feiert 50-jähriges Jubiläum

Pfarrgemeinderatsvorsitze Regina Seipel gratulierte Bruno Fink.
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Pfarrgemeinderatsvorsitze Regina Seipel gratulierte Bruno Fink.

Nach Stationen in Traunstein, Rom und München kam Pfarrer Bruno Fink nach Prien. Längst ist er im Ruhestand. Dennoch feiert er sein 50-jähriges Priesterjubiläum an seiner früheren Wirkungsstätte.

Von Regina Seipel und Heidi Geyer

Prien/Rimsting – Gerne kam Pfarrer Bruno Fink der Einladung nach, in Prien mit den Pfarreien und Kuratien des ehemaligen Pfarrverbandes Prien, sein 50-jähriges Priesterjubiläum nachzufeiern. Er hat sich zusammen mit seiner Hausfrau Maria Kuczora sehr gefreut, hier an seiner ehemaligen Wirkungsstätte viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.

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Im Chiemgau ist Fink verwurzelt. Nach seinem Studium in Rom war er Präfekt in Traunstein und hatte 1982 den damaligen Kardinal Joseph Ratzinger (und späteren Papst Benedikt XVI.) nach Rom begleitet habe. 2000 kam Fink dann aus der Pfarrei St. Ludwig in München-Schwabing als Nachfolger von Kaplan Klaus Franzl als Pfarrer nach Prien.

Eingliederung von Rimsting

Nach 14 Jahren, in denen er unter anderem den Aufbau des Pfarrverbandes mit der Eingliederung der zuvor eigenständigen Pfarrei Rimsting beschäftigt war, ging Monsignore Bruno Fink schließlich in den Ruhestand.

Es war damals ein Einschnitt in der Gemeinde. Denn zeitgleich gingen auch die letzten vier Mallersdorfer Schwestern, deren Ordensfrauen 111 Jahre im katholischen Kindergarten St. Irmengard gewirkt hatten, zurück in ihr Mutterhaus. Zeitlich fiel Finks Weggang außerdem mit dem Wechsel des damaligen Kaplans Konrad Roider zur Pfarrgemeinde Vogtareuth-Prutting zusammen. Bei seinem Abschied hatten sich viele Laudatoren gewünscht, Fink möge mit der Gemeinde in Verbindung bleiben.

Gut besuchter Gottesdienst

Wie gut dies geklappt hat, zeigte sich schon beim Gottesdienst in der Priener Pfarrkirche, den Dekan Daniel Reichel in Konzelebration mit ihm feierte. Dieser war gut besucht. In seiner Predigt spannte er einen bunten Fächer seines Werdegangs und priesterlichen Wirkens auf. Dabei stand vor allem sein Dank im Mittelpunkt für alles, wie es „unser Herrgott gefügt hat“ und für die Menschen, denen er in 50 Jahren als Priester in den verschiedenen Pfarreien begegnen durfte.

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Viele dieser Menschen waren gekommen – Pfarreiangehörige, ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Aktive und Ehemalige aus den Gremien, Vertreter der politischen Gemeinden und Mitglieder aus den Gruppierungen. Pfarrer Wackerbarth von der Evangelischen Gemeinde, Gemeindevorsteher Torsten Böhme und Rita Sandig von der Neuapostolischen Kirche feierten in ökumenischer Verbundenheit den Gottesdienst mit.

Zur Freude aller berichtete der Jubilar über seine wieder hergestellte Gesundheit, die es ihm auch ermöglicht, weiterhin als Ruhestandspriester in der Seelsorge in seiner schwäbischen Heimat tätig zu sein.

Viele herzliche Worte und Erinnerungen

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Regina Seipel gratulierte am Ende des Gottesdienstes für die Pfarrei Prien, die Filiale Greimharting und für die Kuratien Wildenwart und Hittenkirchen sowie die Pfarrei Rimsting mit herzlichen Worten.

Zum anschließenden Stehempfang um die Mariensäule kamen zahlreiche Gratulanten. Bürgermeister Andreas Friedrich, Pfarrer Wackerbarth und Gemeindevorsteher Torsten Böhme überbrachten in kurzen, launigen und persönlichen Worten ihre Glückwünsche. So manche Erinnerung wurde im persönlichen Gespräch mit den vielen Gratulanten ausgetauscht.

Der Wunsch von Pfarrer Fink, statt Geschenken eine Spende für die Caritas zu geben, kam gut an, sodass sich die Spendenkörbchen reich füllten.

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