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Diego Maradona tot - Fußballverband bestätigt: Fußball-Idol mit 60 Jahren verstorben

Fußball-Idol angeblich verstorben

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Kinderhaus St. Johannes in Gstadt wird wohl aufgestockt

Eine Aufstockung des Kinderhauses St. Johannes in Gstadt wird derzeit im Detail geprüft. Thümmler

Immer mehr Eltern suchen einen Platz für ihren Nachwuchs im Kinderhaus St., Johannes in Gstadt. Für eine zusätzliche Gruppe wurde heuer schon der Turnraum umgebaut. Aber das ist nur ein Provisorium. Architekten prüfen derzeit, ob das Gebäude aufgestockt und erweitert werden kann.

Breitbrunn – Die Erweiterung des Kinderhauses St. Johannes in Gstadt rückt langsam näher. Der Ausbau ist notwendig, um eine zusätzliche Gruppe von Kindern unterbringen zu können.

In der jüngsten Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn, zu der auch die beiden Nachbargemeinden Gstadt und Chiemsee gehören, stellte Michael Maier von der Planungsgruppe Strasser in Traunstein eine Studie zur Erweiterung vor. Die VG-Versammlung als zuständiger Sachaufwandsträger billigte einstimmig die Fortführung der Planungen.

Zusätzliche Gruppe provisorisch im Turnraum

Wie wiederholt berichtet, befasste sich die VG schon in mehreren Sitzungen mit Erweiterungsmöglichkeiten des Kinderhauses. Es umfasst für die drei VG-Gemeinden einen aktuell fünfgruppigen Kindergarten, Kinderkrippe und Hort für Grundschüler.

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Eine neue Gruppe, die wegen der gestiegenen Zahl von Anmeldungen gebildet worden war, ist derzeit provisorisch im Turnraum untergebracht, der für diese Zwecke extra ausgebaut worden war.

Maier stellte in seiner Studie fest, dass eine Erweiterung des Gebäudes grundsätzlich möglich wäre. Denkbar sei eine kombinierte Variante mit einer Aufstockung inklusive Aufzug auf der Nordseite und einem Anbau auf der Westseite im Eingangsbereich. Für die Fortführung der Planung dieser Variante, die insgesamt nach Aussage von Maier geschätzt rund 1,4 Millionen Euro kosten würde, entschied sich die Versammlung einstimmig. Wenn kein zusätzlicher Anbau auf der Westseite erforderlich wäre, würden sich die Kosten nach Berechnungen des Planers auf 1,2 Millionen Euro verringern. Der größte Teil könnte wohl durch Zuschüsse gedeckt werden.

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Stellvertretender Vorsitzender, Gstadts Bürgermeister Bernhard Hainz, nahm wegen persönlicher Beteiligung als Grundstücksbesitzer an der Abstimmung nicht teil. Zudem kam in der Sitzung zum Ausdruck, dass es 25 Jahre nach dem Bau von Seiten des Betriebsträgers Verbesserungswünsche gebe, beispielsweise die Schaffung eines Besprechungsraumes und Toiletten, für Besucher und Personal getrennt. Solche Punkte sollen in die weitere Planung mit einfließen.

In der Diskussion meinte der Gstadter Verbandsrat Florian Pletzenauer, man müsse vorausschauend denken und gleich den Neubau eines Kinderhauses ins Auge fassen. Das Gremium entschied sich aber dagegen, da schwierige Standortfragen geklärt werden müssten.

Gstadts Verbandsrätin Gabi Noichl schlug vor, ein leer stehendes, früheres Schulgebäude in Mitterndorf zu nutzen. Maier entgegnete ihr, dass für den Umbau allein für eine Gruppe rund eine Million Euro notwendig wären.

Das Gremium machte sich auch Gedenken darüber, was bei weiter steigendem Platzbedarf passieren könnte. Vorsitzender und Breitbrunns Bürgermeister Anton Baumgartner meinte, dass dann die jetzigen Räume für die Hortgruppe umgestaltet werden sollten, um diese auch für eine weitere Kindergartengruppe nutzbar zu machen. Die Hortbetreuung müsse dann anderweitig organisiert werden.

Erklärtes Ziel ist Baubeginn im August 2020

Im Zuge der Erweiterungsmaßnahme sollten die Vorarbeiten dafür schon mit erledigt werden. In der Folge so Baumgartner, hätte das Kinderhaus dann neue Kapazität für eine weitere Gruppe.

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Breitbrunns Gemeindereferentin Therese Kreuzmeier bat im Namen des Trägers, dem Pfarramt Breitbrunn, darum, die Umbauten möglichst schnell durchzuführen, damit der Turnraum wieder frei wird.

Kämmerer Thomas Wagner rechnet für die Finanzierung der Erweiterung mit einer Förderung durch den Staat von 80 Prozent. Dies müsse aber noch abgeklärt werden.

Das Gremium hofft, dass die Planung noch in diesem Jahr fertiggestellt werden kann. Ziel ist es, in den Sommerferien 2020, also im August, mit den Bauarbeiten beginnen zu können.

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