Neubau für 2,4 Millionen Euro

Kinderbetreuung in Breitbrunn, Gstadt und Chiemsee für ein Jahrzehnt gesichert

So soll nach aktuellen Plänen der 700 Quadratmeter große Erweiterungsbau des Kinderhauses St. Johannes aussehen. Er bietet Platz für acht neue Gruppen und soll die Betreuungs-Kapazitäten für die nächsten zehn bis 15 Jahre sichern.
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So soll nach aktuellen Plänen der 700 Quadratmeter große Erweiterungsbau des Kinderhauses St. Johannes aussehen. Er bietet Platz für acht neue Gruppen und soll die Betreuungs-Kapazitäten für die nächsten zehn bis 15 Jahre sichern.
  • Elisabeth Sennhenn
    vonElisabeth Sennhenn
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  • Hans Thümmler
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Mitte 2021 soll es losgehen mit dem großzügigen Ausbau des Kinderhauses St. Johannes in Gstadt. Insgesamt kosten die Maßnahmen 2,4 Millionen Euro – doch dafür sind dann die Betreuungskapazitäten für drei Kommunen in den kommenden zehn bis 15 Jahren gesichert.

Breitbrunn – Die künftige Kinderbetreuung für die Gemeinden Breitbrunn, Gstadt und Chiemsee ist gesichert:

Wenn alles weiterhin glatt läuft, startet Mitte nächsten Jahres der großzügige Ausbau des Kinderhauses St. Johannes. Acht neue Gruppen sollen dann dort Platz finden, und der bestehende Westflügel wird im Zuge der Baumaßnahmen aufgewertet, etwa mit einem Fahrstuhl. Stolze 2,4 Millionen Euro wird das Projekt kosten.

Kapazitäten reichen fürs nächste Jahrzehnt

„Aktuell in der Genehmigungsphase, gehen die Unterlagen des Rosenheimer Planungsbüros Wagner nun in Kürze ans Landratsamt“, gibt Hubert Staller vom Bauamt der kommunalen Verwaltungsgemeinschaft (VG) Auskunft. Staller schätzt, dass mit dem Erweiterungsbau die Betreuungskapazitäten für die nächsten zehn bis 15 Jahre gedeckt werde.

Anfang dieser Woche endete auch die Frist für die obligatorische Anhörung der Träger, also von Ämtern und Kommunen, sowie der Öffentlichkeit bezüglich des Bebauungsplans.

Warten auf Gstadt

Wenn die Kommunen zur nächsten Sitzung der VG am 10. Dezember zusammenkommen, wird mit der noch ausstehenden Zustimmung der Gemeinde Gstadt zu den Bauplänen gerechnet: „Davon gehen wir aus“, so Gemeinschaftsvorsitzender Anton Baumgartner. Zuletzt informierte er die Verwaltungsräte der VG-Gemeinden über den Stand der Dinge.

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Laut Geschäftsleiter Thomas Wagner hätten sich die Projektbeteiligten in der Zwischenzeit auf wichtige Details geeinigt. So soll es zum Beispiel keine übliche Küche geben, sondern eine Cateringküche: „Ansonsten wäre durch die zusätzlich entstehenden Gruppen eine Verpflegung durch eigenes Personal kaum möglich.“

Künftig 700 Quadratmeter

Die Raumfläche vergrößert sich durch die geplanten Maßnahmen um fast 700 Quadratmeter. Acht Gruppen für Kita, Kindergarten und Hort können künftig untergebracht werden. „Die VG hat sich den notwendigen Platz auf dem benachbarten Grundstück durch eine Grunddienstbarkeit gesichert“, informierte Baumgartner weiter.

Neue Förderanträge nötig

Während der Bauphase werden die Kinder aus Krippe, Kindergarten und Hort in Containern untergebracht, so der VG-Vorsitzende.

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Um die Kosten zu stemmen, rechnet man mit einer „wesentlichen“ Finanzhilfe durch den Staat, so Baumgartner: „Zur Förderhöhe können wir aber momentan noch keine Aussage treffen.“ Ein Grund dafür sei, dass noch einmal neue Pläne bei den zuständigen Stellen eingereicht werden müssten, welche vorgenommene Planänderungen beinhalteten. Zudem gebe es seit Kurzem ein neues Sonderinvestitionsprogramm, für das man weitere Förderanträge einreichen müsse. Diesem Vorgehen stimmten die VG-Räte bereits in ihrer jüngsten Sitzung geschlossen zu.

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