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Kicken mit Flüchtlingen

Prien – Der Jugendrat plant zusammen mit Jugendreferentin Annette Resch einige Festivitäten: Neben der öffentlichen Jugendrat-Party, die Mitte April im Atrium am Sportplatz steigt, stehen im Sommer eine zehntägige Beach-Bar auf dem Weidach-Parkplatz sowie ein mit jugendlichen Flüchtlingen ausgetragenes Sportfest auf dem Programm. Für die Party im Atrium hatte das Ordnungsamt eine Liste mit einzuhaltenden Vorgaben erstellt, die Theo Jenne weitergab.

Vorbereitungen trafen die zwölf Mitglieder des Jugendrates in ihrer jüngsten Sitzung im Rathaus.

Dabei geht es vor allem um die Einhaltung des Jugendschutzes, die benötigten Sicherheitsvorkehrungen sowie um das Bereitstellen von Rettungsdiensten. Das bekannte „Vorglühen“ mit mitgebrachtem Alkohol sei verboten, um ein „Parkplatz-Komasaufen“ zu verhindern, las Theo Jenne vor. Da der Jugendrat bislang nur wenig Feste ausgerichtet habe, genehmige das Ordnungsamt ausnahmsweise einen Ausschank bis 24 Uhr, normalerweise sei 23 Uhr Schluss. Als Jugendschutzbeauftragte, die vor Ort auf die Einhaltung aller Vorgaben achtet, wurde Annette Resch benannt.

Für die Beach Bar soll im Sommer auf dem Weidach-Parkplatz zehn Tage lang Sand aufgeschüttet und eine Bar mit Liegestühlen aufgestellt werden. Nachdem im vergangenen Jahr vier Priener Wirte abgesprungen waren, konnte heuer der Inhaber des Aschauer Lokals „Chalet“ dafür gewonnen werden. Dazu planen der Jugendrat ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das mit Konzerten, DJs sowie Feuerspucker, Fackeln und Feuerschalen für die richtige Stimmung sorgen soll. Auch die „Chiemsee Vibrations“ sollen wieder im Erlebnisbad Prienavera für heiße Rhythmen sorgen. Als Termin wurde der 16., als Ersatz der 30. Juli festgehalten.

Und eine weitere Feier stand auf der Agenda der Jugendlichen. Gemeinsam mit jugendlichen Flüchtlingen soll eine Sportveranstaltung organisiert werden, bei der gemischte Mannschaften aus Flüchtlingen und Einheimischen gegeneinander antreten. Die Abteilung Fußball des Sportvereins Rimsting habe sich bereits dazu bereit erklärt, sagte Felix Prokop.

EU fördert über Leader-Programm Bau von Skaterplatz

Auch Basket-, Volley- und Federball wollen die Jugendlichen anbieten. Man will deshalb auch beim TuS Prien anfragen. Mitmachen kann jeder, Anmeldungen sind nicht nötig. Umrahmt wird der Tag mit Bands, DJs sowie Kaffee und Kuchen.

Anschließend informierte Jugendreferentin Annette Resch über den Stand der Dinge beim geplanten Skaterplatz. Der Hauptausschuss der Gemeinde habe dem Bau zugestimmt, die EU fördere ihn über das Leader-Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der Kosten. Ausdrücklich betonte sie, dass den Eisstockschützen dadurch kein Platz streitig gemacht werde, vielmehr könnten auch sie weiterhin – entgegen anderslautenden Informationen – ihrem Sport nachgehen.

Im Weiteren beschäftigte sich der Jugendrat auf Wunsch von Gabriele Rau vom Kneipp Verein mit dessen Kursangebot, das sich mehr auch an Jugendliche richten möchte. Anna Seebrecht bemerkte, dass die Kurse auch über soziale Netzwerke wie Facebook öffentlich gemacht werden sollten. Auch vertrage das Angebot etwas mehr „Action“. Interessant wäre beispielsweise Rad- oder Mountainbike-Fahren, Leichtathletik oder Kampfsportarten, die der Gesundheit dienten, so die Meinung des Jugendrats. Janina Küblbeck fügte hinzu, sie fände Fitness-Kurse mit systematischen Steigerungsleistungen sowie einer Beratung über die richtige Ernährung gut. Theo Jenne plädierte für Kochkurse, beispielsweise für Sushi. Die Idee stieß auf großen Zuspruch und wurde ergänzt um die Aufnahme von Auflaufgerichten. Wichtig sei ihnen, dass die Rezepturen schnell und gesund seien, wenig Zutaten benötigten und preiswert seien, so die einhellige Meinung. wp

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