Keine Frage des Alters

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Politik ist nicht eine Frage des Alters. Das beweist das Priener Ergebnis für die Stichwahl eindeutig.

Die jüngsten Kandidaten – Annette Resch mit 29 Jahren und Andreas Friedrich mit 32 Jahren – haben sich gegen ihre älteren Mitwerber um das Amt des Priener Bürgermeisters überlegen durchgesetzt. Die „Youngster“ machen das Rennen jetzt am 29. März unter sich aus. Und schon beginnen die Spekulationen: Wollte Prien bewusst eine Wende einleiten, indem sie auf junge Kräfte setzen? Oder sahen die Wähler hier am meisten Potenzial durch Gemeinderats- und Verwaltungserfahrung? Denn eines fiel im Wahlkampf, der generell sehr fair und respektvoll verlaufen ist, durchaus auf: Die älteren Kandidaten verwiesen gerne und oft auf ihren reichen Erfahrungsschatz und stellten diese in Korrelation zum jungen Alter von Resch und Friedrich.

Jetzt darf man nur gespannt sein, wie der Wahlkampf-Endspurt in den kommenden 14 Tagen aussehen wird. Angesichts des Corona-Virus‘ und den damitverbundenen Auflagen, Einschränkungen und Absagen wird die Stichwahl eine sein, wie sie es noch nie gab. Wichtig ist nur eines für die Priener: keine Wahlmüdigkeit. Einmal heißt es noch Kreuzchen setzen und über die politische Zukunft und den Rathaus-Chefsessel bestimmten.

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