Kathrin Schwarz betreut das Achental

Kathrin Schwarz ist die neue Gebietsbetreuerin des Ökomodells Achental. re
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Kathrin Schwarz ist die neue Gebietsbetreuerin des Ökomodells Achental. re

Schleching/Achental – Das Ökomodell Achental hat eine neue Gebietsbetreuerin. Die Gebietsbetreuung hat im Achental eine lange Tradition.

Kathrin Schwarz aus Schleching steht nunmehr allen Bürgern und Gemeinden als Ansprechpartnerin für Fragen des Naturschutzes zur Verfügung. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung und das sogenannte Monitoring seltener Tier- und Pflanzenarten, also deren Erfassung.

Seit nunmehr 13 Jahren ist das Ökomodell Achental Träger der Gebietsbetreuung. Auf Claudia Irlacher und Stefan Kattari folgt nun Kathrin Schwarz.

Die studierte Geografin freut sich auf ihre neue Aufgabe. „Das Achental bietet eine Vielfalt an Lebensräumen für seltene Tier- und Pflanzenarten und dient gleichzeitig als anziehendes Landschaftsbild für Tourismus und Erholung. Meine Aufgabe besteht darin, die Besonderheit dieser wertvollen Natur- und Kulturlandschaft zu vermitteln. Ich freue mich als Ansprechpartnerin ‚vor Ort‘ für die Bürger und Kommunen in meiner Heimat tätig zu werden.“

Zu ihren Kernaufgaben zählen sogenannte Besucherlenkungsmaßnahmen in sensiblen Naturschutzgebieten. Im Winter steht die Aufklärung der Skitourengeher am Geigelstein im Mittelpunkt. Im Frühjahr ist besonders der Schutz der Wiesenbrütergebiete, zum Beispiel im Bergener Moos, von Bedeutung.

Seit Gründung des Ökomodells besteht der Arbeitskreis Umweltbildung, in dem die Umweltbildner des Achentals regelmäßig zusammenkommen. Sie bieten speziell auf die Lehrpläne der Grundschulen abgestimmte Naturerfahrungen. Die Gebietsbetreuung koordiniert hier und arbeitet am Aufbau des Netzwerks Umweltbildung Chiemgau mit.

Zuletzt vermittelt die Gebietsbetreuerin ökologische Zusammenhänge auf zahlreichen geführten Wanderungen, mit Ausstellungen oder im Zusammenwirken mit Fachgruppen.

Träger der Gebietsbetreuer-Stelle ist das Ökomodell Achental. Finanziell gefördert wird die Stelle vom Bayerischen Naturschutzfonds sowie dem Bezirk Oberbayern. Die Regierungen unterstützen die Gebietsbetreuer naturschutzfachlich und organisatorisch. In Oberbayern werden derzeit für zehn Landschaftsräume Gebietsbetreuer eingesetzt. re

Neues Gesicht beim Ökomodell

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