Karin Neumann bleibt Jugendbeauftragte der Gemeinde Siegsdorf

Bürgermeister Thomas Kammbedankt sichbei der Jugendbeauftragten Karin Neumann für ihre ehrenamtliche Arbeit mit einem Blumenstrauß. RE

Siegsdorf – In seiner konstituierenden Sitzung, bei der die acht neuen Gemeinderatsmitglieder vereidigt wurden (wir berichteten), ernannten die Räte auch die Beauftragten für die Jugendarbeit, die Senioren- und Schwerbehinderten sowie den Orts-Heimatpfleger und die Mitglieder der gemeindlichen Ausschüsse.

Bürgermeister Thomas Kamm, der im Rahmen der Sitzung einstimmig wieder zum Standesbeamten berufen wurde, hatte sich im Vorfeld bereits mit den Fraktionssprechern Sepp Bauer (CSU), Stephanie Buchner (UW), Gerhard Gimpl (Bündnis 90/Die Grünen) und Rainer Klapfenberger (SPD) sowie deren Stellvertreter abgesprochen. So wurde die Zusammensetzung der Ausschüsse ohne Diskussion beschlossen.

Die Zusammensetzung der jeweils sechs Ausschussmitglieder wurde nach dem System Hare-Niemeyer berechnet. So werden auch künftig jeweils zwei Vertreter von UW und CSU und jeweils ein Mitglied der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD in den Ausschüssen vertreten sein. Den Vorsitz bei allen Gremien führt Bürgermeister Thomas Kamm oder einer seiner Stellvertreter.

Außerdem genehmigte das neu zusammengestellte Gremium in seiner ersten Sitzung die Berufung von Karin Neumann zur Jugendbeauftragten der Gemeinde Siegsdorf. Neumann, die dieses Ehrenamt seit zwölf Jahren als Gemeinderätin engagiert mit großem persönlichen Aufwand ausgefüllt hat, hatte sich angeboten, dies nach ihrem freiwilligen Ausscheiden aus dem Gemeinderat weiterhin zu übernehmen. Kamm dankte Neumann für ihren Einsatz mit einem Blumenpräsent und freute sich auf weitere Zusammenarbeit zum Wohl von Jugend und Jugendarbeit. Die neue Gemeinderätin Christina Haas (CSU) hat sich zur Unterstützung der Jugendbeauftragten angeboten und wird entsprechend eingebunden.

Ebenfalls mit Blumen bedankte sich Kamm bei Marlis Neuhierl-Huber, die sich seit 2018 als Beauftragte für Senioren- und Schwerbehinderte besonders für die Barrierefreiheit in der Gemeinde engagiert. Auch sie wurde in ihrem Ehrenamt einstimmig bestätigt und hofft darauf, gemeinsam mit vielen Unterstützern künftig nicht nur in der Infrastruktur, sondern auch in den Köpfen der Menschen Barrieren abbauen zu können.

Ebenso einstimmig wurde Johann Bauer senior für weitere sechs Jahre zum Orts-Heimatpfleger berufen. Bauer bekleidet dieses Amt bereits seit 2008 und soll sich laut Bürgermeister Kamm mit seinen Fachkenntnissen künftig verstärkt in die Planungen der anstehenden Umbauten verschiedener gemeindlichen Gebäude und bei der Ortskernsanierung einbringen. fk

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