Kapelle Musikvereins Staudach-Egerndach nach einem Jahr fest etabliert

Die Musikkapelle Staudach-Egerndachmit Kapellmeister Hans Schmuck bei ihrem ersten Jahreskonzert 2019. Eder

Bereits ein Jahr nach Gründung des Musikvereins Staudach-Egerndach sei die Auftrittsliste der neuen Musikkapelle schon recht lang, freute sich Vorsitzender Andreas Holzner. Der Verein habe sich in der Gemeinde bereits „sehr gut etabliert“.

Staudach-Egerndach – Holzner verwies auf die Gründungsversammlung und an die ersten Auftritte der Kapelle unter dem Dach des Musikvereins. Unter anderem spielte die Blasmusik beim Grassauer Faschingszug, gab ein gelungenes Jahreskonzert und gemeinsam mit der Grabenstätter Blasmusik ein Standkonzert. Dort traten die Musiker bereits in ihrer neuen Bekleidung auf. Auch beim Waikiki-Fest der Feuerwehr präsentierte sich die Blaskapelle, ebenso bei der Faschingshochzeit. „Eine neue Herausforderung war die musikalische Umrahmung des Volkstrauertags“, betonte der Vorsitzende. „Hier galt es, zum ersten Mal während des Spielens auch zu marschieren, was vorab trainiert wurde.“

Neujahrsanblasen als neue Tradition

Eine neue Tradition möchte der Verein laut Holzner mit dem Neujahrsanblasen einführen. Am Neujahrstag spielte die Kapelle an verschiedenen Plätzen im Ort und begrüßte so musikalisch das neue Jahr. Holzner würdigte die Unterstützung der Böllerschützen. Die gemeinsame Aktion sei im Dorf sehr gut angenommen worden und solle im kommenden Jahr wiederholt werden. Finanziell stehe der Verein auf sicheren Beinen, versicherte Kassenführerin Andrea König. Da die Kapelle erst seit kurzem existiere, müsse viel Geld in Noten investiert werden. 31 aktive Mitglieder zählt die Kapelle, die im Mai einen größeren Proberaum bezog.

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Voll des Lobes war Kapellmeister Hans Schmuck. Das schönste sei, dass die Blaskapelle im Ort angekommen ist. „Dieses Jahr wird sehr sportlich mit vielen Aufgaben, dem Jahreskonzert und auch einer Musikantenhochzeit“, so Schmuck. Die Termine nähmen zu und die Kapelle brauche dringend einen zweiten Schlagzeuger. Er sei zwar der musikalische Leiter, doch das Orchester entscheide über die Musikstücke und das Programm.

Holzner lobte Schmuck als einen Orchesterleiter, der sehr gut motivieren könne. Er dankte zudem den Spendern und betonte, dass noch einige Anschaffungen, wie zwei Tambourstäbe, nötigt seien und auf weitere Unterstützung gehofft werde. „Die Namen der Spender werden auch eingraviert“, lockte Holzner.

Benefizkonzert regelmäßig geplant

Einmal im Jahr werde der Verein ein Benefizkonzert für Familien in Not organisieren, erklärte der Vorsitzende. Hier machte aber die Corona-Krise dem anvisierten Konzerttermin einen Strich durch die Rechnung. Gleiches gilt für den Ausflug auf die Herreninsel und das das Jahreskonzert am 20. Mai und vorerst die restliche Jahresplanung mit Fronleichnamsprozession, Waikiki-Fest und ein Standkonzert Mitte August. Am 15. November will die Kapelle den Trauerzug am Volkstrauertag begleiten. Aufgespielt werden soll zudem wieder beim Staudach-Egerndacher Advent. tb

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