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Kalter, aber prächtiger Michaeliritt: 180 Pferde kamen nach Inzell, davon 42 in Kutschen und Wagen eingespannt

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Bibbern musste so mancher Reiter, Gespannlenker oder Passagier in den Festwagen beim Michaeliritt in Inzell: Nur knapp zwölf Grad Celsius zeigte das Thermometer aufgrund des hartnäckigen Hochnebels an.

Dennoch machten sich zahlreiche Pferdebesitzer aus den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land mit insgesamt 180 Pferden auf den Weg. 42 Rösser waren in Kutschen und Festwagen eingespannt. Als Vorreiter führte der ehemalige Feuerwehrvorstand Manfred Sturm mit der roten Michaelifahne die Pferdeprozession von der Kreuzfeldstraße zur Frauenkirche in Niederachen an. Die grüne Fahne der Pferdefreunde Inzell trug Franz Reiter junior durch das Dorf. Sein Vater Franz Reiter organisierte zusammen mit Georg Dießbacher heuer den Traditionsritt. Besonders viel Mühe hatte sich wieder der Gartenbauverein beim Dekorieren des Wagens mit dem Erzengel Michael mit unzähligen bunten Blüten gemacht. In einer Ehrenkutsche fuhr die lokale Politprominenz mit: Bürgermeister Martin Hobmaier mit Gattin Rosi sowie Vizelandrat Sepp Konhäuser mit Ehefrau Ursula. Trotz der Kälte war auch der Handwerker- und Brauchtumsmarkt am Busbahnhof gut frequentiert, ebenso wie die Ortsmitte vor allem während des Ritts. An der Frauenkirche in Niederachen segnete Pfarrer Quirin Strobl, der mit den Ministranten ebenfalls kutschiert wurde, Ross und Reiter. Nach dem Umritt wurde Josef Rieder geehrt, der die Traditionsveranstaltung seit ihrer Wiederbelebung 1990 organisiert hatte. Bürgermeister Hobmaier überreichte ihm im Namen der Gemeinde und der Pferdefreunde St. Michael Inzell zum Dank für sein langjähriges Engagement eine Urkunde und einen Geschenkkorb. Fotos Mergenthal

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