Junge Musiker werden ausgezeichnet

Musikschulleiter Heinrich Albrecht, der Fördervereinsvorsitzende Fritz Stahl und Oberbürgermeister Christian Kegel (hintere Reihe von links) übergaben vor dem Corona-Katastrophenfall – im Kulturzentrum die Förderpreise des Vereins „Freunde der Musik“ an (von links) Marie Viethen, Fritz Knab, das Ziach-Duo Max Dressler und Sebastian Maier sowie Lucie Liermann. Buthke

Traunstein – Zum neunten Mal verlieh der Verein „Freunde der Musik – Förderverein der Musikschule Traunstein“ Förderpreise an junge Musikanten.

Die Verleihung der Förderpreise erfolgte – vor dem Corona-Katastrophenfall – durch den Vorsitzenden und Altoberbürgermeister Fritz Stahl, Oberbürgermeister Christian Kegel und Musikschulleiter Heinrich Albrecht im Rahmen eines Preisträgerkonzerts im Kulturzentrum.

Bei einem Wertungsspiel hatte die Jury entschieden, dass zwei erste Förderpreise an die Klavierspieler Marie Viethen und Fritz Knab sowie zweite Preise jeweils an die Klavierspielerin Lucie Liermann und das Ziach-Duo Sebastian Maier und Max Dressler vergeben werden. Aufgrund der vielen Preisträger stimmte der Vorsitzenden des Fördervereins mit Unterstützung der Mitglieder zu, die Gesamtsumme von 1000 auf 1200 Euro aufzustocken.

Davon können Kosten für Studioaufnahmen, Schülerkonzerte, Förderunterricht sowie für Veranstaltungen und Aktionen zur Gemeinschaftspflege übernommen werden. Stahl erinnerte daran, dass die Musikschule zu den wichtigsten Kultureinrichtungen der Stadt und Region gehört. „Ich finde, unsere Musikschule braucht nicht nur die Unterstützung der Stadt, des Stadtrats und des Oberbürgermeisters, sondern auch den Widerhall in der Öffentlichkeit“, betonte Stahl.

Durch gemeinsames Musizieren, öffentliches Auftreten sowie durch das gesamte Sein bereichert die Musikschule die Bildungslandschaft. Stahl bezeichnete die Musik als eine Unterstützung für das Leben, indem sie hilft, nachzudenken, zu trösten, aufzumuntern und fröhlich zu sein. Es ist die Gemeinschaft von Lehrern und Schülern der Musikschule, die sich auf die Stadt und die Eltern und Musikfreunde stützen könne, lobte Stahl. Das Preisträgerkonzert eröffnete Liermann, die mit der „Allemande“ aus der französischen Suite Nr. 3, h-Moll von Johann Sebastian Bach glänzte. Es folgte die Eigenkomposition ihres Musiklehrers Thomas Hartmann „Am Hudson River“. Ihr Können auf dem Klavier zeigte auch Viethen mit der „Gigue“ aus Partita B-Dur von Bach. Behände trug sie zudem die Stücke „Bittendes Kind“ und „Haschemann“ aus Kinderszenen von Robert Schumann vor.

Den Auftritt der Pianisten schloss Knab gekonnt mit dem Lied „Colombine singt“ aus Marionetten von Bohuslav Martinu. Dass auch die Volksmusik in der Musikschule Traunstein wichtig ist, bewies das Ziach-Duo Maier und Dressler mit den Volksweisen „Pfeiferl Polka“ und „Kugeln muaß er“ sowie der Komposition „Fürn Christoph“ von Johanna Dumfahrt. bjr

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