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Einstieg in die Arbeitswelt

Junge Leute mit Tatendrang

Nicht mehr ganz dicht: Das Dach der Schutzhütte am Falkensee war in die Jahre gekommen. Betreuer Tobias Hahn von „Junge Arbeit Rosenheim“ (rechts) reichte die Dachziegel an die Jugendlichen weiter, die das Dach eindecken durften.
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Nicht mehr ganz dicht: Das Dach der Schutzhütte am Falkensee war in die Jahre gekommen. Betreuer Tobias Hahn von „Junge Arbeit Rosenheim“ (rechts) reichte die Dachziegel an die Jugendlichen weiter, die das Dach eindecken durften.

Inzeller Gemeinschaftsprojekt „Junge Arbeit Rosenheim“ hilft jungen Leuten beim Einsteig in die Berufswelt. Dabei unterstützen verschiedene Institutionen wie die Agentur für Arbeit, Jobcentern, Jugendämtern und Kommunen.

Inzell – Es gibt immer wieder junge Menschen, die auf die schiefe Bahn gekommen sind oder intensive Betreuung bei der Berufsfindung brauchen. Dafür gibt es die Möglichkeit bei der Institution „Junge Arbeit Rosenheim“. Dies ist eine Einrichtung zur berufsbezogenen Jugendhilfe, bei der die Jugendlichen unterstützt werden.

Kooperation mit Jobcenter und Ämtern

In Kooperation mit verschiedenen Institutionen wie Agentur für Arbeit, Jobcentern, Jugendämtern und Kommunen bietet man hier jungen Menschen eine Möglichkeit in die Arbeitswelt zu starten. Kooperationen gibt es mit vielen Firmen, Betrieben und sozialen Einrichtungen, bei denen die Jugendlichen eingesetzt werden können. Außerdem steht eine eigene Holzwerkstatt zu Ausbildungszwecken für lernbehinderte Jugendliche zur Verfügung.

Ziel ist dabei immer die selbstständige Lebensführung und Integration in die Gesellschaft. Dies wird mit Hilfe einer eigenen Arbeit oder Ausbildung erreicht.

Mehr aus der Region: https://www.ovb-online.de/rosenheim/chiemgau/

Auch in der freien Natur gibt es oftmals Aufgaben für die Jugendlichen. Die Geschäftsführerin von „Junge Arbeit Rosenheim“, Verena Seibach, hatte Kontakt aufgenommen zu Reini Koch vom Bergwalderlebniszentrum Ruhpolding und die notwendigen Absprachen getroffen. Auserkoren als Projekt zur Sanierung wurde eine Schutzhütte am Falkensee in Inzell. Mit sechs Jugendlichen aus dem Landkreis Rosenheim vor Ort war Schreinermeister Tobias Hahn. An drei Tagen wurde die Schutzhütte wieder auf Vordermann gebracht.

Auf einer Seite musste das Fundament erneuert werden (hierfür waren auch kleine Grabarbeiten notwendig), der Holzboden auf der Terrasse wurde ausgetauscht und das Dach, das vorher mit Dachpappe bedeckt war, nun mit Dachziegeln eingedeckt und fast komplett saniert.

Die Jugendlichen durften überall Hand anlegen und waren zum Teil voller Tatandrang. Man merkte ihnen die Zufriedenheit an, als nach und nach alles fertig wurde. Die Schutzhütte erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. „Die Jugendlichen haben gut gearbeitet und haben einen Eindruck vermittelt bekommen, welche Arbeiten zur Erhaltung eines bestehenden Bauwerks notwendig sind“, freute sich auch Ausbilder Tobias Hahn.

Die Falkenseehütte war kein Einzelprojekt, denn es konnten schon einige andere Aufgaben umgesetzt werden. So wurde z.B. auch eine Schutzhütte in Röthelmoos hergerichtet, eine Jagdleiter saniert und der Waldpädagogische Lehrpfad wieder auf Vordermann gebracht. Zu Einsatz kamen die Jugendlichen u.a. auch beim Schwenden einer Almwiese.

Feinarbeiten vor Ort durchführen

Das notwendige Material für die Ausbesserungsarbeiten an der Falkensee Schutzhütte wurde in Ruhpolding von Sepp Weiß und Reini vorbereitet und vom Bauhof Inzell zum Falkensee transportiert. Kleiner Feinarbeiten wie das Ausschneiden der Windläden wurde vor Ort durchgeführt, ebenso wie das Verlegen und Herrichten der Dachschindeln und der neuen Geländer.

Von Seiten der Betreuungseinrichtung werden die tätigen Jugendlichen und deren Familien, sowohl im erzieherischen Bereich als auch in der beruflichen Bildung unterstützt. Dieses System hat sich schon über Jahre bewährt und soll auch so weiter fortgesetzt werden.

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