Jugendarbeit zukünftig in professioneller Hand

Noch ist der Jugendtreffin der Alten Dorfstraßein Marquartstein verwaist, doch könnte das bald der Vergangenheit angehören und das Hinweisschild, dass der Jugendtreff aus personellen Gründen geschlossen ist, dem Schild „geöffnet“ weichen. Peter

Marquartstein –. Künftig soll ein Jugendpfleger die Jugendarbeit in Marquartstein mitgestalten.

Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung für eine entsprechende Stelle einstimmig grünes Licht. Seit geraumer Zeit steht die Jugendarbeit in der Gemeinde Marquartstein in der öffentlichen Diskussion (wir berichteten). Worauf das Ratsgremium im vergangenen Herbst ein erweitertes Konzept für die Stelle eines Gemeindejugendpflegers beschloss.

Wie Bürgermeister Andreas Scheck (Bürger für Marquartstein) in der jüngsten Sitzung erläuterte, habe es in der Folgezeit Gespräche mit der Diakonie, der Kreisjugendpflegerin, der Gemeinde Schleching sowie der Schulleitung der Grundschule Marquartstein gegeben. Als Ergebnis stellte Scheck heraus, dass der bestehende Vertrag mit der Diakonie im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst werden könne, in der Grundschule Bedarf an einer Jugendsozialarbeit bestehe, die Gemeinde Schleching ab 2021 in der Jugendarbeit an einer Zusammenarbeit interessiert sei, der Landkreis die Jugendarbeit ab 20 Wochenstunden fördere und eine größere Flexibilität in der Jugendarbeit bei eigenem Personal möglich sei. Aus diesem Sachverhalt habe sich ein Stellenprofil auf der Basis von 20 Wochenstunden ergeben. In der Diskussion war Katja Kink (Bürger für Marquartstein) die Einsatzmöglichkeit des Jugendpflegers oder der Jugendpflegerin im Ferienprogramm sehr wichtig. Worauf Scheck meinte, dass die Aufgabengebiete aus seiner Sicht an die vorhandenen Arbeitsstunden angepasst werden müssten. Die direkte Einbindung der Stelle in die Gemeinde sieht Thomas Halder (Bürger für Marquartstein) als besonderen Vorteil, was Toni Entfellner (Die Grünen/Offene Liste) ebenso bejahte. mp

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