Johannes Dreikorn ist der neue Partnerschaftsreferent von Prien

Mit Masken in den Landesfarben signalisiert der neue Partnerschaftsreferent Johannes Dreikorn den Freunden im französischen Graulhet und italienischen Valdagno, dass die Verbindungen auch in Zeiten von Reisewarnungen und geschlossener Grenzen weiter bestehen.
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Mit Masken in den Landesfarben signalisiert der neue Partnerschaftsreferent Johannes Dreikorn den Freunden im französischen Graulhet und italienischen Valdagno, dass die Verbindungen auch in Zeiten von Reisewarnungen und geschlossener Grenzen weiter bestehen.

In der letzten Sitzung des Jahres bekam er das einstimmige Votum des Gemeinderats.

Prien–Seit Jahrzehnten pflegt Prien Städtepartnerschaften mit Valdagno in Norditalien und Graulhet in Südfrankreich. Durch Busreisegruppen, Schüleraustausch und die regelmäßigen Kontakte bestimmter Vereine  sind zum Teil intensive Beziehungen entstanden. Insbesondere die Schwimm- und Radfahrvereine besuchen sich fast jedes Jahr. Zudem bieten Gäste immer auf dem Priener Christkindlmarkt landestypische Spezialitäten an. Im Gegenzug ist die Priener Kolpingfamilie immer in der Vorweihnachtszeit in Valdagno mit einem Stand vor Ort.

Ansprechpartner für die Freundschaft

Für die Pflege der Freundschaft ist der Referent für Städtepartnerschaften der erste Ansprechpartner im Ort. Dieses Ehrenamt war bei der konstituierenden Sitzung des neuen Marktgemeinderats Ende Mai nicht vergeben worden, weil sich im ersten Anlauf niemand dafür gefunden hatte.

Vertreter aus dem Gemeinderat kümmert sich um die internationalen Beziehungen

Besetzt wurden seinerzeit die Referate für Soziales (Martin Aufenanger, Freie Priener), Sport und Vereine (Michael Voggenauer, Freie Wähler), Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung (Gunther Kraus, CSU), Energie und Klimaschutz (Leonhard Hinterholzer, Grüne), Umwelt (Angela Kind, Grüne), Jugend (Annette Resch, CSU), Kultur (Karina Dingler, ÜWG) sowie öffentliche Liegenschaften (Florian Fischer, ÜWG). Nun kümmert sich auch wieder jemand aus den Reihen des Rates um die internationalen Beziehungen. Es bedurfte offenbar eines längeren Telefonats, Dreikorn die Aufgabe schmackhaft zu -machen, ließ Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) in der Sitzung im Chiemsee Saal durchblicken. Dreikorn bestätigte indirekt, dass es ein wenig Bedenkzeit gebraucht hatte. „Die Anfrage, als Nikolaus in der Kutsche durch den Ort zu fahren, hat wesentlich schneller meine Zustimmung gefunden“, sagte er schmunzelnd.

Die ersten Ideen sind schon umgesetzt

Inzwischen scheint er schon Gefallen an der neuen Aufgabe gefunden zu haben. Nach seiner einstimmigen Ernennung, für die sich Dreikorn standesgemäß mit „grazie und merci“ bedankte, berichtete er gleich von ersten Ideen. So hatte Gemeinderatskollegin Gabi Schelhas (SPD) auf seine Bitte hin Mund-Nasen-Masken in den Landesfarben der beiden Partnerstädte genäht als sichtbares Zeichen er Verbundenheit. Auch Kalender sollen mit Unterstützung der Kolpingfamilie, die enge Kontakte vor allem nach Norditalien unterhält, in die Partnerstädte geschickt werden, um zu Weihnachten in Corona-Zeiten die Freundschaften aufzufrischen.

Intakte Partnerschaften mit Zusammenhalt

Dreikorn warb im Marktgemeinderat um Unterstützung bei seiner Aufgabe und zeigte sich überzeugt davon, dass die Partnerschaften nach wie vor intakt sind. „Ich bin mir sicher, dass der Zusammenhalt da ist.“ Mit Valdagno pflegt Prien eine Städtepartnerschaft seit 1987, mit Graulhet sogar schon seit 1971.

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