Jahresrechnung 2018 positiv abgeschlossen

Rimsting – Der Gemeinderat Rimsting schloss in der jüngsten Sitzung den Haushalt aus dem Jahr 2018 mit dem positiven Rechnungsergebnis von 12 973 Millionen Euro ab.

Der Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz des Zweiten Bürgermeisters Andi Fenzl hatte die Jahresrechnung geprüft und stellte eine einwandfreie Rechnungsführung fest. Kämmerer Georg Obermüller gab in seinem Bericht den positiven Abschluss des Haushaltes 2018 bekannt, sowie auch die erfolgte gegenseitigen Deckung der Haushaltsansätze. Eine einzige Beanstandung habe sich laut Fenzl bei der Prüfung der Pumpstation in der Lindenstraße ergeben. Für einen zusätzlichen Auftrag an die Elektrofirma in Höhe von 7935 Euro sei kein Gemeinderatsbeschluss vorgelegen.

Nachträgliches Ja zu Mehrkosten

Der Hintergrund für diese Kosten, so erläuterte Bürgermeister Mayer (CSU), sei ein zusätzlicher Montageaufwand gewesen. Das Gremium stimmte den Mehrkosten nachträglich zu.

Als „sehr erfreulich“ nannte Fenzl die Tatsache, dass die Sanierungen der Oberdorfstraße und Westernacher Straße um 30 500 Euro günstiger als das Angebot von 183 311 Euro gekommen seien.

Informiert wurde das Gremium auch über die Einnahmen aus den Parkgebühren von der Strandanlage und Seglerhafen. Diese stiegen von 21 927 Euro (2017), auf 25 689 Euro (2018). Die Ausgaben für soziale Zwecke so auch mit Unterstützung für Bedürftige und Asylbewerber erforderten 2018 Gesamtausgaben von 14 3425 Euro. 5339 Euro seien aus Spenden und Stiftungen finanziert worden.

Kämmerer Georg Obermüller informierte in seinem Bericht, dass der Haushaltsansatz von 11,6 Millionen Euro, ein Rechnungsergebnis von 12,9 Millionen Euro gebracht habe.

Größte Änderung bei den Einnahmen habe das Ergebnis der Gewerbesteuer ergeben, die sich von 1,4 Millionen Euro um 353 206 Euro auf rund 1,7 Millionen Euro erhöht habe. Dagegen ergaben sich Minderausgaben beim Personal um 92 407 Euro und beim sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand von 411 131 Euro gegenüber dem Haushaltsansatz.

Außerplanmäßige Ausgaben

Außerplanmäßige Ausgaben ergaben sich ferner im Vermögenshaushalt mit der Ersatzanschaffung eines Druckers für die Passverwaltung in Höhe von 1,3 Millionen Euro und die Kosten beim Bau des Kiosks in Westernach wurden um 194 500 Euro überschritten.

Der Rücklagenstand habe sich zum Ende des Jahres 2018 auf fast 2,2 Millionen Euro beziffert und die Verschuldung habe ebenfalls 2,2 Millionen Euro betragen. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt demnach 568 Euro.

Der Gemeinderat stimmte einhellig den über- und außerplanmäßigen Ausgaben im Haushaltsjahr 2018 zu, die durch Minder- und Mehrausgaben in anderen Bereichen gedeckt werden, so der Kämmerer. th

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