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Martin Runge über sich und über Tetrafunk

30 Jahre grüne Politik und dabei ergraut

Traunstein - "Ich mache seit über 30 Jahren grüne Politik und bin dabei ergraut": So stellte sich Martin Runge auf der Kreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im vollbesetzten Saal des Traunsteiner "Hofbräu-Stüberls" vor. Runge ist seit drei Monaten neben Margarete Bause Fraktionssprecher im bayerischen Landtag. Bekannt wurde er in jüngster Zeit durch seine beharrliche Weigerung, sich doch endlich ein Handy zuzulegen.

Damit war Runge prädestiniert, an diesem Abend seine Meinung zu Mobilfunk allgemein und zum im Aufbau befindlichen Behördenfunk (Tetra-Funk) zu erläutern. Er hatte sich vor der Veranstaltung über die aktuellen Diskussionen zum geplanten Standort Wolfsberg bei Siegsdorf informiert (wir berichteten) und sagte: "Jede Art von Mobilfunk-Strahlung kann die Gesundheit gefährden, von Befindlichkeitsstörungen bis hin zu gravierenden Krankheiten und auch Krebs".

Andererseits sei es unumstritten, dass ein funktionierender Funk für Polizei und Rettungskräfte absolut notwendig ist. Es sei tatsächlich so, dass in Europa nur Deutschland und Albanien noch altmodisch analog funkten. Zur Frage, ob für die Einsatzkräfte nicht das normale Handynetz völlig ausreichen würde, meinte Carlo Boxhammer: "Gerade bei Großveranstaltungen ist das Handynetz völlig überlastet, da brauchen Polizei und Rettungskräfte unbedingt etwas eigenes." Runge widersprach dem nicht, meinte aber: "Beim Tetrafunk wird ein System aufgebaut, das technisch mittlerweile leider völlig überholt ist. Schon im Interesse der Polizisten und Rettungskräfte sollte mit wesentlich geringeren Sendeleistungen gearbeitet werden".

Benedikt Meisenecker von der Grünen Jugend Südost berichtete: "In den anderen Ländern Europas gelten für die Strahlung völlig andere Grenzwerte". Leo Kaindl, ebenfalls von der Grünen Jugend Südost, fasste zusammen: "Wir brauchen für unsere Einsatzkräfte etwas, was den Zweck erfüllt und auch sicher funktioniert." re

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