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Isinger Schüler nehmen am 69. Europäischen Wettbewerb teil, es geht um Cybermobbing

Ludwig Schaumberger arbeitet im Homeschooling an seinem Europa-Projekt.
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Ludwig Schaumberger arbeitet im Homeschooling an seinem Europa-Projekt.

Jedes Jahr bietet der Europäische Wettbewerb zwölf Aufgaben zu aktuellen europäischen Themen an – in verschiedenen Altersstufen und für die unterschiedlichsten Schulfächer. Isinger Schüler machen dieses Jahr mit. Das hat eine lange Tradition.

Ising – Das Motto der diesjährigen Ausgabe des ältesten Schülerwettbewerbs in Deutschland lautet „Digital EU – and YOU?!“ Mit diesem gerade in der Coronapandemie sehr aktuellen Thema konnte Sozialkunde-Lehrer Bernhard Rautz seine Zehntklässler im Wahlkurs Europa motivieren, verschiedene Beiträge zu den Themen Netiquette im Netz, Digital Life Balance oder Arbeit und Leben in der Zukunft im Zusammenhang mit der Europäischen Union zu erstellen.

Die Einsamkeit durch den Lockdown: Ölbild einer Isinger Zehntklässlerin.

Vom Instagram-Account bis hin zum Ölgemälde

Eifrig machten sich die Schüler im Onlineunterricht an die Arbeit und reichten ihre Ergebnisse über die Onlineplattform eTwinning ein. Beispielsweise erstellten die beiden Zehntklässler Christopher Krisch und Ludwig Schaumberger gemeinsam den Instagram-Account „plus.forts.ensemble“ (Deutsch: Stärker gemeinsam), in dem sie gegen Cybermobbing vorgehen und vor allem jugendlichen Mobbingopfern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das Schülerduo pflegt seinen Account täglich und postet positive Zitate, die Mut machen sollen sowie wissenschaftliche Fakten zur positiven Unterstützung. Freitags und samstags streamen die beiden Schüler live und thematisieren Geschichten aus der Community. Eine Zehntklässlerin malte mit Ölfarben ein Bild, das mit seinen dunklen Farben den aktuellen seelischen Zustand vieler durch die lockdownbedingte Einsamkeit gezeichneten Bürger eindrucksvoll widerspiegelt.

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Nicht nur ihr Lehrer bewertet die Arbeiten seiner Schüler, auch die Jury des Europäischen Wettbewerbs sucht die besten Arbeiten und prämiert sie. Unter den jährlich etwa 70.000 Teilnehmern gilt es insbesondere, Kreativität und Europakompetenz unter Beweis zu stellen. Ob mit einer eigens entwickelten App, informativen Videos oder selbst komponierter Musik ist den Teilnehmern dabei freigestellt. Auf die Gewinner warten neben Geld- und Sachpreisen auch Reisen nach Berlin oder Brüssel. Die Daumen für die Isinger Schüler sind gedrückt.

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