Isinger Gymnasiasten agieren als EU-Politiker

Ising –.

Bei einem EU-Planspiel konnten Schüler des Isinger Gymnasiums selbst in die Rollen der Abgeordneten des europäischen Parlaments schlüpfen und sich im Rahmen eines Planspiels kreativ mit dem Thema „Umgang der EU mit Kunststoffabfällen“ auseinandersetzen.

Dazu waren zwei Mitarbeiter vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments aus Berlin angereist und hatten mit der Hilfe der Lehrkräfte Katja Rein und Bernhard Rautz einen Workshop organisiert.

Ziel dieses Planspiels war es, den Schülern spielerisch die Funktionsweise des Europäischen Parlaments nahezubringen.

Das Gymnasium Ising ist seit zwei Jahren als „Botschafterschule für das Europäische Parlament“ zertifiziert und seine Schüler unternehmen deshalb jedes Jahr mehrere EU-Aktionen.

Die Zehntklässler teilten sich, nach einer kurzen theoretischen Einführung, per Los auf die am häufigsten vertretenden Parteien des europäischen Parlaments auf – jede Schülergruppe durfte damit eine bestimmte Fraktion der europäischen Parteien übernehmen. An diesem Tag sollten die Schüler als EU-Abgeordnete einen Gesetzesvorschlag einbringen zum Thema „Reduzierung von Plastikmüll in der EU“.

Dazu erarbeiteten die Isinger Jung-Politiker Gesetzesvorschläge, über die dann in der gesamten Runde abgestimmt wurde.

Die Schüler lernten dabei beispielsweise, dass sie mit anderen Gruppen, die ihrerseits ähnliche Vorschläge gemacht hatten, Koalitionen bilden mussten, um zu ihrem Ziel zu kommen. Trockener Schulstoff – interessant verpackt, fand David Mehringer, ein teilnehmender Schüler, und: „Es ist schön, dass man dieses komplexe Thema Umgang mit Kunststoffabfällen auf diese spielerische Weise kennenlernt.“

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