Inzell verabschiedet sich von Pfarrer Andreas Zehetmair

Dankten Pfarrer Andreas Zehetmair: (von links, hinten) Hedi Schmid, Gabi Maier, Andreas Geisreiter und Dritter Bürgermeister Richard Hütter, (vorne) Andrea Gietl, Pfarrer Zehetmair und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Albert Hütter.
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Dankten Pfarrer Andreas Zehetmair: (von links, hinten) Hedi Schmid, Gabi Maier, Andreas Geisreiter und Dritter Bürgermeister Richard Hütter, (vorne) Andrea Gietl, Pfarrer Zehetmair und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Albert Hütter.

Inzell –. Nach fast sechs Jahren in der Pfarrei Inzell/Weißbach verkündete Pfarrer im Ruhestand Andreas Zehetmair in der Pfarrkirche St. Michael seinen Abschied in Richtung Prien.

Man merkte dem Geistlichen an, dass er gerne und vielfältig hier tätig war. Nochmals wurde deutlich, mit welcher Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit er Inhalte der Heiligen Schrift wiedergibt. Seine klaren Worte kommen bei vielen Christen gut an. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes war Ines Preinfalk verantwortlich.

„Wer sich an Vorschriften hält, der kann nichts verkehrt machen.“ Mit dieser kritischen Anmerkung begann Zehetmair. „Der Glaube darf nicht zu einer leeren Fassade verkommen“, fordert Zehetmair. „Eine lebendige Kirche ist keine festgefahrene Institution. Der biblische Gott geht mit unserer menschlichen Entwicklung mit“.

Zehetmair bedankte sich anschließend für die gute Zusammenarbeit. Dieser selbst gewählte Schritt an die neue Wirkungsstätte sei für ihn nicht leicht, aber laut seinen Worten notwendig. „Ihr habt mich so angenommen, wie ich bin und ich habe viel Unterstützung und Vertrauen erfahren dürfen. Ich wünsche Ihnen allen Gottes Segen und viel Kraft für die Zukunft“.

Für den Dritten Bürgermeister Richard Hütter war es eine Herzensangelegenheit, sich persönlich von Pfarrer Zehetmair zu verabschieden. „Andreas, Du hast uns durch deine seelsorgerischen Fähigkeiten viel Kraft gegeben, und speziell unserer Familie bist Du ein guter Freund geworden. Schade, dass Du nun gehst. Das ist ein großer Verlust für unsere Kirchengemeinde.“

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Albert Hütter dankte mit seinem Vorstandsteam Pfarrer Zehetmair für seine Arbeit in den letzten knapp sechs Jahren, und hob die bedingungslose und zeitintensive Unterstützung während der pfarrerlosen Zeit, die einfühlsame Trauerbegleitung, der herzliche Umgang mit den Kindern und die wertschätzende Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen hervor.

Als besonderen Dank erhielt Zehetmair einen Korb mit Inzeller Schmankerln überreicht. hw

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