Inzell strebt Verbesserungen an: Gemeinde stellt Entwicklungskonzept vor

Die Gemeinden Inzell, Ruhpolding und Siegsdorf haben sich im Rahmen des „Interkommunalen Entwicklungskonzeptes“ (IKEK) zur „ARGE Südliches Trauntal“ zusammengeschlossen. Ziel ist es, eine positive Entwicklung in den Bereichen Tourismus und Wirtschaft, soziales Miteinander und Mobilität zu erreichen.

Inzell — Durch das Projektteam, bestehend aus den zwei Stadtplanungsbüros SEP und PLANWERK, gelang es, ein umfangreiches Maßnahmenpaket zu erarbeiten. Als Erstes wurde von der „ARGE Südliches Trauntal“ ein gemeinsamer „Flächenmanager“ beauftragt, der Tipps zu Gestaltungsmöglichkeiten gibt und Planungen vorstellt, die als Grundlage für eine zukunftsorientierte Entwicklung dienen.

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Aufgabe ist es, Leerstände im Gewerbebereich zu verwalten und als Ansprechpartner für Gewerbe und Vermieter die richtigen Lösungen zu finden. Flächenmanager Sven Kriesche aus Siegsdorf stellte sich dem Inzeller Gemeinderat vor. Er war 30 Jahre beim Vertrieb im Bereich Lebensmittel tätig.

„Der Start war durch Corona etwas anders, aber dennoch nicht so schlecht“, so Kriesche. Das Team erhofft sich, aktuelle Förderprogramme besser nutzen zu können. Grundsätzlich geht es darum, Anregungen der Bürger mit einzubauen und bestehende Situationen zu verbessern. Außerdem könnte ein Entwicklungskonzept erreichen, dass Gäste schneller auf Inzell aufmerksam werden und das Angebotsprogramm mit Sehenswürdigkeiten und Gastronomie ansprechender dargestellt wird. wet

Kommentare