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Solide Finanzplanung

Inzell stellt neuen Haushaltsplan vor – Großprojekt ist die Badepark-Sanierung

Um die Max-Aicher-Arena immer auf dem modernsten Stand zu halten, ist jedes Jahr eine gewisse Investition notwendig. Im neu beschlossenen Haushalt der Gemeinde Inzell sind dafür allein in diesem Jahr noch 390 000 Euro vorgesehen.
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Um die Max-Aicher-Arena immer auf dem modernsten Stand zu halten, ist jedes Jahr eine gewisse Investition notwendig. Im neu beschlossenen Haushalt der Gemeinde Inzell sind dafür allein in diesem Jahr noch 390 000 Euro vorgesehen.

Schulden ja, aber es sind „gute“ Schulden für Inzell: Die Gemeinde hat ihre Investitionspläne für die kommenden drei Jahre vorgestellt und es sind einige Großprjekte zu stemmen.

Inzell – Zusammen mit dem Haushaltsplan wird in der Gemeinde Inzell jährlich auch ein Finanzplan aufgestellt, der neben dem Vorjahr und dem aktuellen Planungsjahr auch die drei Folgejahre – bis 2025 – umfasst.

Rund 6,03 Millionen Euro wird die Gemeinde heuer investieren. Der Finanz- und Investitionsplan wurde vom Gremium in der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen. Für Bürgermeister Hans Egger (Bürger für Inzell) ist es ein „solide aufgestellter Haushalt“.

Einzelne Projekte fallen besonders ins Gewicht

Der Verwaltungshaushalt schließt mit knapp 16,5 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf fast das Doppelte mit 11,25 Millionen Euro.

Die Inzeller Grund- und Mittelschule erhält ein neues Lüftungssystem für rund 320000 Euro.

Kämmerin Maria Hardt stellte dem Gemeinderat den Gesamthaushalt für das kommende Jahr vor. Sehr detailliert ging sie auf die verschiedenen Investitionen ein, die in der Gemeinde anstehen und noch 2022 umgesetzt werden sollen.

Kommunaler Wohnungsbau

Besonders ins Gewicht fällt dabei die Renovierung beziehungsweise der Neubau des Badeparks für 3,75 Millionen. Euro, wofür ein Kredit aufgenommen werden muss, was sich auch auf die Folgejahre auswirken wird. 850 000 Euro werden in den kommunalen Wohnungsbau mit der Errichtung eines Mehrfamilienhauses in Gschwall Nord fließen.

Die Sanierung des Rathauses und des Haus des Gastes bedarf Haushaltsmittel in Höhe von 680 000 Euro. Rund 460 000 Euro sind für die Wasserversorgung und den Leitungsbau am Weißen- und Eichenweg vorgesehen. Der Bauunterhalt an der Max-Aicher-Arena schlägt mit 390 000 Euro zu Buche mit der Eisaufbereitungsmaschine für 210 000 Euro.

Lüftungsanlage für die Schule

Die Lüftungsanlage in der Grund- und Mittelschule soll 320 000 Euro kosten. „Wichtig für die Gemeinde und damit den Fremdenverkehr wird die Radbegleitinfrastruktur sein, für die 180 000 Euro angesetzt sind“, so die Kämmerin. Für das kommende Jahr seien auch „hohe Beträge“ für den Straßenbau eingeplant. So soll die Sulzbacher Straße für 260 000 Euro saniert und der Birkenweg für 250 000 Euro neu angelegt werden.

Ziel ist es laut Hardt, „wenn immer möglich, die Investitionen mittels Förderprogrammen und Beiträgen zu finanzieren“. Eine Entnahme der Rücklagen beziehungsweise weitere Kreditaufnahmen sind aber bei den anstehenden Maßnahmen „diesmal unumgänglich“.

Das mit Abstand größte Vorhaben sei die Sanierung des Hallenbades, die Planungen seien mehr oder weniger abgeschlossen. Auch über die Höhe der Förderung herrscht Klarheit. „Für 2022 ist eine Kreditaufnahme von 5,52 Millionen Euro vorgesehen, wodurch sich der Schuldenstand zum 31. Dezember 2022 auf 7,2 Millionen Euro erhöht“, erläuterte Hardt. Dem Finanzplan für die Folgejahre bis 2025 und wurde im Rat einhellig zugestimmt.

Bürgermeister positiv gestimmt

Bürgermeister Egger zeigte sich zufrieden angesichts des aufgestellten Haushaltsplans. „Die hohe Kreditaufnahme ist notwendig, um die Vorhaben zu verwirklichen. Die Gemeinde kann in den kommenden Jahren viele geplante Maßnahmen in die Tat umsetzen und das sind Investitionen für die Zukunft. Das ist durchaus positiv zu sehen. Das Mehrfamilienhaus ist in meinen Augen eine durchaus gute Entscheidung für die Zukunft, um jungen Familien Wohnmöglichkeiten zu bieten“, kommentierte das Gemeindeoberhaupt die Pläne.

Helmut Wegscheider

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