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Jahresrechnung 2020

Inzell senkt Pro-Kopf-Verschuldung auf 595 Euro

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde Inzell, Sepp Rieder, war sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit Kämmerin Maria Hardt.
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Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde Inzell, Sepp Rieder, war sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit Kämmerin Maria Hardt.

Die Kämmerin Maria Hardt stellte dem Gemeinderat Inzell die Zahlen über die Jahresrechnung 2020 vor. Der Rechnungsprüfungsvorsitzende Sepp Rieder (SPD) gab einen kurzen Einblick der Prüfung und die Schwerpunkte rund um den Haushalt.

Inzell – Der Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) mit Rieder, Petra Maier, Robert Hochreiter (beide CSU), Michael Kötzinger (SPD), Rainer Tobsch (Bürger für Inzell) und Maximilian Bacher (Junge Liste) hat dem Gemeinderat empfohlen, die Jahresrechnung 2020 zu billigen. Die Feststellung der Rechnung ergab im Verwaltungshaushalt Einnahmen in Höhe von 16.265.159 Euro. Beim Vermögenshaushalt belaufen sich diese auf 4.913.524 Euro. Der Abschluss der Jahresrechnung erfolgte mit einem Sollüberschuss in Höhe von 2.372.216 Euro, dieser wurde der allgemeinen Rücklage zugeführt.

Staat stellte Überbrückungshilfen zur Verfügung

Corona hat es möglich gemacht, dass die Gemeinde Überbrückungshilfen für die Monate November und Dezember vom Staat erhalten hat. Das war der Fall bei der Max Aicher Arena und beim Badepark. Für den Verwaltungshaushalt waren zudem Mehreinnahmen bei den Steuern, den Beiträgen und den Benutzungsgebühren zu verzeichnen sowie Minderausgaben bei dem sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand, bei den Personalausgaben und bei der Zuführung an Sonderrücklagen. Das Ergebnis lag um ein Prozent unter dem Haushaltsplan, nämlich bei minus 165.701 Euro. Beim Vermögenshaushalt, der mit 654.524 Euro um 13,32 Prozent über dem Haushaltsplan lag, stammen die Mehreinnahmen aus der Zuführung zum Verwaltungshaushalt und den Veräußerungserlösen aus den Grundstücksverkäufen. Die Mindereinnahmen ergeben sich aus den Erschließungsbeiträgen und den Fördermitteln (Schulsanierung) sowie den Minderausgaben beim Hoch- und Tiefbau.

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Die Ausgaben lagen im Wesentlichen bei der Sanierung der Schule, dem Bau eines Kleinkinderspielplatzes für die AWO-Krippe, der Max Aicher Arena und dem Neubau sozialer Wohnungsbau. Hinzu kamen noch die verschiedenen Gemeindestraßen, Ausgaben beim Grundvermögen, die Kosten für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung.

Der Schuldenstand konnte im letzten Jahr um fast 600.000 Euro gesenkt werden und betrug zum 31. Dezember 2020 noch 2.878.597 Euro. Das bedeutet eine Verminderung der pro Kopf-Verschuldung in Inzell von 750 im letzten Jahr, auf 595 Euro.

Bürgermeister Hans Egger (Bürger für Inzell) zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Grundsätzlich haben wir wieder gut gewirtschaftet und konnten die Schulden der Gemeinde weiter verringern.“ Für die Jahresrechnung des Jahres 2020 wurde vom Gremium einstimmig die Entlastung erteilt.

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