Inzell rechnet durch Corona mit veränderter Finanzlage

Maria Hardt, Kämmerin der Gemeinde Inzell, rechnet mit Änderungen der Finanzlage aufgrund ausbleibender Einnahmen während der Corona-Krise, wie sie dem Gremium in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte.

Inzell – „Da Inzell hauptsächlich vom Tourismus und dem Spitzensport lebt, treffen uns die Ausfälle der jüngsten Zeit“, erklärte Hardt auf Nachfrage der Chiemgau-Zeitung, „auch gehen im Moment weniger Gewerbesteuervorauszahlungen der Firmen bei uns ein.“

Wie hoch genau das finanzielle Minus sein wird, das den Haushalt trifft, kann die Kämmerin zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Auch nicht, ob und inwieweit sich eine veränderte Finanzlage auf anstehende und im Haushaltsplan schon angedachte Investitionen auswirkt.

Rund 5,1 Millionen Euro will die Gemeinde Inzell heuer laut Etatplanung investieren. Von Bedeutung sind für die Gemeinde zukünftig die Finanzierung der Hallenbadsanierung (2,5 Millionen Euro) und des Straßenausbaus mit Breitbandversorgung, Kanal, Wasser, Gas. Im Haushaltsjahr 2019 beträgt das Gesamtvolumen des Vermögenshaushaltes 6,58 Millionen Euro. Der Schuldenstand der Gemeinde lag zu Jahresbeginn bei 4,22 Millionen Euro. sen/wet

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