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Thema wird vorangetrieben

Inzell: Gemeinderat will Breitbandausbau in kommunaler Zusammenarbeit

Mit der Anschluss-Technik kann eine Highspeed-Geschwindigkeit von bis zu 1000 MBit/s erreicht werden. Dabei reicht die Glasfaser-Leitung von der Vermittlungsstelle (graue Kästen, neben der Straße) bis ins Haus.
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Mit der Anschluss-Technik kann eine Highspeed-Geschwindigkeit von bis zu 1000 MBit/s erreicht werden. Dabei reicht die Glasfaser-Leitung von der Vermittlungsstelle (graue Kästen, neben der Straße) bis ins Haus.

„Es ist viel passiert in der letzten Zeit und wichtige Abfragen in den Gemeinden Inzell und Schneizlreuth wurden durchgeführt, um einen Breitbandausbau voranzutreiben“, verkündete in der Inzeller Gemeinderatsitzung Ingenieur Peter Heider, der für dieses Thema beauftragt wurde.

Inzell - Eine interkommunale Zusammenarbeit beider Gemeinden macht es möglich, dass die Fördermittel besser ausgeschöpft werden können. Federführend ist die Gemeinde Inzell.

Laut den Richtlinien zur Förderung des Aufbaus von gigabitfähigen Breitbandnetzen im Freistaat Bayern wurden Standorte aufgenommen unter 30 Mbit/s und Adressen mit 30 bis 100 Mbit/s. In Schneizlreuth gab es 18 Adressen, die diesen Vorgaben entsprachen. In Inzell fielen 34 Standorte in diesen Bereich. Heider bemängelte die geringe Beteiligung seitens der Bevölkerung.

Laut Markterkundung wurden in Inzell 70 Adressen mit Geo-Koordinaten hinterlegt und kommuniziert. Letztlich ist der Vorschlag 34 Adressen zu erschließen, da bei einigen durch weiter entwickelte Techniken mehr Datenübertragung möglich ist. Die vorhandenen grauen Kästen (Vermittlungsstellen) neben der Straße wurden aufgerüstet. Seitens des Planungsbüros konnten die Gemeinderatsmitglieder auf einer detaillierten Liste die Standorte nachlesen.

Nachdem die Markterkundung abgeschlossen ist, soll im Februar eine einstufige Ausschreibung erfolgen und das Ausschreibungsergebnis bis April vorliegen. Eine Prüfung und Bewertung der Angebote ist für Mai vorgesehen, ehe der Gemeinderat über den Zuschlag entscheidet. Im Anschluss wird der Förderantrag gestellt. Ein Ausbaubeginn wird ab August ins Auge gefasst.

Das Glasfaserkabel soll bis ins Haus verlegt werden. Die Anforderung ist ein Download von 200 Mbit/s für Privatpersonen und bis zu 1000 Mbit/s für Geschäftskunden. Die Glasfaser-Leitung reicht von der Vermittlungsstelle bis ins Haus. Mit dieser Anschluss-Technik kann eine Highspeed-Geschwindigkeit von bis zu 1000 MBit/s erreicht werden. Eine andere Möglichkeit ist die Glasfaser-Leitung von der Vermittlungsstelle bis zum Verteilerkasten (VDSL) (Vectoring) Anschluss. Von dort geht es per Kupferleitung weiter bis ins Haus und ermöglicht eine Geschwindigkeit von bis zu 250 MBit/s.

Der Bürgermeister Michael Lorenz (CSU) bemängelte, dass bei einigen Anwesen nur eine Leistung von 15 Mbit/s zur Verfügung steht wie im Hutterer Weg, diese Gebiete aber nicht in das Auswahlverfahren aufgenommen wurden. Heider erläuterte, dass es sich dabei um einzelne Häuser handelt und das den Rahmen sprengen würde. Hier gibt es die Möglichkeit an der Vermittlungsstelle mit einem weiteren Port die Geschwindigkeit zu erhöhen. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig, die Absicht des Planungsbüros so umzusetzen, wie es in der Sitzung vorgetragen wurde.wet

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