Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUV INSTALLIERT NEUE FILTER

Investition gegen Geruchsprobleme in Felden

AUV-Mitarbeiter Georg Wörndlerklärt Bernaus Bürgermeister Philipp Bernhofer und Verbandsvorsitzendem Josef Mayer (von links) die Funktionsweise des Geruchsfilters. re

Bernau – Bürgermeister Philipp Bernhofer und Josef Mayer, Vorsitzender des Abwasser- und Umweltverbands (AUV) Chiemsee), haben in Felden einen neuen Geruchsfilter an der Pumpstation Bernau des Chiemsee-Ringkanals in Betrieb genommen.

Die Geruchsprobleme im Umfeld der Pumpstation hatten sich in den vergangenen Jahren zugespitzt. „Durch die trockenen Sommer und das Wassersparen der Kanalnutzer hat sich die Abwasserkonzentration erhöht. In der Folge kommt es immer wieder an den Endpunkten der Abwasserdruckleitungen, also an den Pumpstationen, zu Geruchsproblemen“, erklärt AUV-Geschäftsführer Thomas Weimann.

Der AUV habe über viele Jahre diverse technische, chemische und biologische Maßnahmen zur Geruchvermeidung ergriffen. Speziell in Bernau seien zum Beispiel bereits ein Biofilter und ein Aktivkohlefilter getestet worden. Zudem werde in das Kanalsystem das Mittel Nutriox (Calziumnitrat-Tetrahydrat) eingeleitet. Diese Chemikalie bindet den Schwefelwasserstoff und verhindert damit das Entstehen der unangenehmen Gerüche. Trotz dieser Maßnahmen sei es aber immer wieder zu einer Geruchsbelästigung gekommen, räumen die Verantwortlichen ein.

Der neue Geruchsfilter, den der AUV vorerst für eine Testphase von einer Firma ausgeliehen hat, arbeitet Weimann zufolge nach dem Prinzip der physikalisch-chemischen Abluftreinigung. Die Faulgase werden aus dem sogenannten Pumpensumpf abgesaugt und durch UV-Strahlung ionisiert beziehungsweise oxidiert. Im Anschluss strömt die Abluft durch einen Aktivkohlefilter. „Das Zusammenspiel von UV-Strahlung und Aktivkohle stellt dabei eine besonders effiziente Art der Abluftreinigung dar“, erläutert der Geschäftsführer.

Über Geruchsprobleme berichtete Weimann auf Nachfrage der Chiemgau-Zeitung auch aus Sassau und Prien-Osternach. „Dies liegt vermutlich daran, dass an diesen Punkten die Druckleitungen enden und Luft ausblasen. Im Allgemeinen gibt es immer wieder am Ende einer Druckleitung Probleme mit Gerüchen.“ re

Kommentare