Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


43 REGISTER FEHLEN NOCH ZUR VOLLSTÄNDIGEN ORGEL

Traunstein: Intonateure gehen finale Schritte bei Bau des massiven Instruments in St. Oswald

Intonateur Bernd Reinatz (rechts) von der Firma Klaus beim Hebspruch. Auf dem Brett unterzeichneten anschließend alle, die an der kleinen Feier beteiligt waren.
+
Intonateur Bernd Reinatz (rechts) von der Firma Klaus beim Hebspruch. Auf dem Brett unterzeichneten anschließend alle, die an der kleinen Feier beteiligt waren.

Der Orgelbau in der Stadtpfarrkirche St. Oswald geht voran: die Intonateure der Orgelbaufirma Klais aus Bonn haben nun das erste der 44 Register der neuen Hauptorgel von St. Oswald, dem zweiten Teil des Papst-Benedikt-Orgelwerks, fertiggestellt.

Traunstein – Die ersten Pfeifen stehen in der Orgel und sollen bald erklingen. Das katholische Pfarramt St. Oswald lud die Kirchenmusiker Traunsteins und den Arbeitskreis Orgel, zu dem auch der Vorsitzende des Orgelvereins, Altoberbürgermeister Fritz Stahl, zählt, zu einer kleinen liturgischen Feier auf der Orgelempore ein, um eine kurze sogenannte „Erstton-Feier“ zu begehen.

Ausgehend von der Lesung, in der erzählt wurde, wie David durch sein Harfenspiel die Depression des Königs Saul vertrieb, stellte Pfarradministrator Dekan Konrad Roider heraus, dass die Musik eine Verbindung zwischen den Menschen und Gott darstelle. Dies komme auch in der neuen Orgel zum Ausdruck, in der sich ein Register „Vox Humana“ (Menschenstimme) und auch ein Register „Vox Coelestis“ (Himmelsstimme) wiederfinde.

Bernd Reinartz, Intonateur der Orgelbaufirma Klais, betonte, dass mit dieser Feier die neue Orgel der Kirchengemeinde, vertreten durch die Gremien und Organisten, vorgestellt und damit das Wesentliche des Instruments in den Menschen zum Klingen gebracht werde.

Kirchenmusiker Manfred Müller spielte anschließend „Gott soll gepriesen werden“ von Franz Seraph von Kohlbrenner, dem 1728 in Traunstein geborenen Sohn eines Salinenarbeiters, dem späteren bayerischen Schulreformer.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Wie es nun mit den Arbeiten, die im September beendet sein sollen, weitergeht, hörten die gespannten Zuschauer von Reinartz von der Forma Klais, bei seinem Hebspruch. Aus dem großen Kirchenschiff nach ober blickend meine man, die Orgel sei bereits fertig, aber es seien erst die Pfeifen der ersten Reihe eingebaut und 43 Register folgen noch. Auch die Orgelmaler haben noch zu tun, denn Teile des wiederverwendeten Prospektes müssen noch farblich vollendet werden. Von unten strahlt jedoch schon alles.

Mehr zum Thema

Kommentare