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„Wie ein Eisenbahnknotenpunkt“

Internet-Störung bei Vodafone: Kabelschaden in Starnberg wirkte sich bis an den Chiemsee aus

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Vodafone-Störung im Großraum München
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Die Internet-, TV- und Festnetz-Störung bei knapp 8000 Vodafone-Kunden in der Region ist nach Angaben des Konzerns behoben. Hier erfahren Sie, warum sich ein Kabelschaden in Starnberg bis an den Chiemsee auswirkt.

+++ Update vom Mittwoch (8. September, 13.10 Uhr) +++

Prien - Auf Nachfrage, warum sich ein Kabelschaden in Starnberg bis nach Prien auswirkt, erklärte Vodafone-Pressesprecher Volker Petendorf: „Das muss man sich vorstellen, wie einen Eisenbahnknotenpunkt oder wie den Ringverkehr einer Straße, über den andere mitversorgt werden.“

Es seien nicht einmal alle Priener Kunden in Mitleidenschaft gezogen gewesen, nur eben jene, deren Leitung mit dem zerstörten Strang in Zusammenhang gestanden seien. „Da kann es durchaus sein, dass in einer Straße ein Haus betroffen war und das nächste nicht“, so der Konzernsprecher. Eine Anzahl, wie viele Anschlüsse in Prien gestört waren, kann er nicht nennen.

Bauarbeiten an der Bundesstraße 2 als Auslöser

Auslöser waren jedenfalls Bauarbeiten an der Bundesstraße 2 im Bereich Starnberg. Dort sei am Montag Nachmittag bei so genannten Erkundungsarbeiten und Tiefbohrungen für einen Schnellradweg der Kabelstrang beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten hätten in der Nacht zum Dienstag unterbrochen werden müssen, weil sonst die Bundesstraße dafür voll gesperrt hätte werden müssen.

Das wollten laut Petendorf die örtlichen Behörden vermeiden. So sei das „Konzept“ für die Reparatur des Kabelstrangs geändert und am nächsten Tag weitergearbeitet worden. Petendorf sprach von einer aufwändigen Wiederherstellung. Jetzt sollte die Verbindung bei allen betroffenen Haushalten wieder einwandfrei sein.

+++ Update vom Mittwoch (8. September, 10.35 Uhr) +++

Prien - Die Störung im Vodafone-Kabelnetz in der Region wurde ist nach Angaben des Konzerns am Dienstagabend (7. September) gegen 21.20 Uhr beseitigt. Seitdem können die 7968 vor allem im Raum Starnberg betroffenen Haushalte wieder Kabel-TV empfangen, im Internet surfen und im Festnetz telefonieren. „Wir bitten diese 7968 Kunden um Entschuldigung für ihre vorübergehenden Unannehmlichkeiten“, erklärte Volker Petendorf, Pressesprecher des Vodafone-Konzerns auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Betroffen von einem Ausfall des Vodafone-Netzes war auch die Redaktion der Chiemgau-Zeitung in Prien.

+++ Der Originaltext +++

Auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen erklärte der Pressesprecher des Vodafone-Konzerns, Volker Petendorf, dass im Bereich „Starnberg und Umgebung“ ab Montagnachmittag (6. September) fast 8000 Kunden betroffen waren, die nicht im Internet surfen konnten. Auch Kabel-TV und Festnetz seien betroffen.

Kabelstrang bei Bauarbeiten beschädigt

Ursache für die Störung war laut Petendorf ein Schaden an einem unterirdischen Kabelstrang, über den die betroffenen Haushalte an das Vodafone-Kabelnetz angeschlossen seien. Der Kabelstrang sei bei Bauarbeiten beschädigt worden. Wo diese Bauarbeiten stattfanden und welche Gebiete genau betroffen waren, dazu äußerte sich der Sprecher auf weitere Nachfrage nicht näher.

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Nur so viel: „Zur Behebung der Störung sind Tiefbauarbeiten und Spleißarbeiten zwingend erforderlich“, erklärt der Konzernsprecher. Diese seien aufgrund der starken Beschädigung des Hauptkabels in der Planung und Ausführung „leider sehr aufwändig“.

Tiefbauarbeiten dauern an

Der örtliche Dienstleister habe sofort nach Bekanntwerden der Störung damit begonnen, die genaue Schadenstelle zu ermitteln, das Konzept für die Reparatur zu erstellen und die Tiefbauarbeiten durchzuführen. Diese hätte noch am Montag begonnen, mussten laut Petendorf jedoch aus Sicherheitsgründen in der Nacht zum Dienstag unterbrochen werden.

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Am Dienstagmorgen seien die Arbeiten fortgesetzt worden. Petendorf ging am Dienstagmittag davon aus, dass die aufwendigen Reparaturarbeiten noch am gleichen Tag beendet sein sollten.

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