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TEILNEHMER AUS NEUN LÄNDERN

Internationales Team räumt Almflächen

Jugendliche aus neun Ländernhelfen derzeit beim Schwenden auf der Laubaualm in Ruhpolding. Bei einem Besuch auf der Laubaualm überzeugten sich Rudolf Baumgartner, stellvertretender Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes, und Ruhpoldings Zweite Bürgermeisterin Dr. Ulrike Pfeifer (beide links) vom Fortschritt der Arbeiten.  Giesen
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Jugendliche aus neun Ländernhelfen derzeit beim Schwenden auf der Laubaualm in Ruhpolding. Bei einem Besuch auf der Laubaualm überzeugten sich Rudolf Baumgartner, stellvertretender Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes, und Ruhpoldings Zweite Bürgermeisterin Dr. Ulrike Pfeifer (beide links) vom Fortschritt der Arbeiten. Giesen

Ruhpolding – 15 Jugendliche aus neun verschiedenen Ländern halten sich derzeit zu einem dreiwöchigen Workcamp auf der Laubaualm in Ruhpolding auf.

Organisiert vom Landschaftspflegeverband Traunstein und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (IJGD) unterstützen die jungen Leute die Almbauern beim Schwenden und Säubern der Almflächen von jungem Gehölz. Sie sind in der Almhütte von Sophie und Hans Pertl untergebracht und verpflegen sich selbst, wobei sie von den beiden Campleiterinnen Helen Golka und Sabine Perschl vom IJGD betreut werden.

Die Teilnehmer kommen aus Deutschland, Rumänien, Ungarn, der Ukraine, Weißrussland, der Türkei, Spanien, China und Taiwan, zehn Mädchen und fünf Jungen. Die Campsprache ist Englisch. Pro Woche wird rund 20 Stunden auf der Alm gearbeitet, wobei die praktische Arbeit vor Ort von Almbauern, vor allem von Stefan Pertl, fachlich angeleitet wird. Die Laubaualm liegt im „Natura 2000-Gebiet östliche Chiemgauer Alpen und ist damit ein wertvoller Teil des europäischen Naturerbes.

Auch ein kleines Hochmoor der Gemeinde Ruhpolding, das Naturdenkmal Pfitzen zwischen den Ortsteilen Wasen und Gstatt, haben die jungen Helfer bereits entbuscht, um das Torfwachstum zu fördern.

„Unser Ziel ist es, den Almbauern zu helfen, damit der Artenreichtum auf den Weideflächen erhalten bleibt“, erklärt Jürgen Sandner, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Traunstein. Gleichzeitig sollen die Jugendlichen aber auch die ökologischen und landwirtschaftlichen Zusammenhänge besser verstehen lernen. Zudem soll das Camp interkulturelles Lernen und freiwilliges Engagement von Jugendlichen fördern.

Ihre Freizeit nutzen die jungen Leute zwischen 16 und 22 Jahren für gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge, zum Beispiel zum Baden oder ins Museum. Finanziert wird das Projekt vor allem durch Spenden der Firma Johnson Controls, die die IJGD finanziell unterstützt, außerdem durch den Landschaftspflegeverband und die Gemeinde Ruhpolding.

Bei einem Besuch auf der Laubaualm überzeugten sich Rudolf Baumgartner, stellvertretender Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes, und Ruhpoldings Zweite Bürgermeisterin Dr. Ulrike Pfeifer vom Fortschritt der Arbeiten.

Baumgartner betonte, dass die Artenvielfalt und die Schönheit der Natur durch Arbeiten wie diese gefördert werde, und damit auch indirekt dem Tourismus zugute komme.

Auch Sandra Rosenzweig aus Bonn war gekommen, die Workcamps für das IJGD bayernweit organisiert.

Zum Schluss gab es ein Beisammensein vor der Almhütte bei Kaffee und Kuchen, von den Jugendlichen selbst gebacken. gi

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