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Kreisbrandmeister Sepp Steinhauer

Feuerwehr-Urgestein geht in den Ruhestand: Zum Abschied gab es eine besondere Überraschung

Ein Mann mit vielen Feuerwehrämtern: Jüngst wurde Sepp Steinhauer (rechts) 65 Jahre alt und geht damit in den Feuerwehrruhestand. Seine Schiedsrichterkollegen (von links) Stephan Hellmuth, Rupert Kink, Albert Stadler, Thomas Mayr, Josef Kreiler und Kreisbrandinspektor Georg König haben Steinhauer gebührend verabschiedet.
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Ein Mann mit vielen Feuerwehrämtern: Jüngst wurde Sepp Steinhauer (rechts) 65 Jahre alt und geht damit in den Feuerwehrruhestand. Seine Schiedsrichterkollegen (von links) Stephan Hellmuth, Rupert Kink, Albert Stadler, Thomas Mayr, Josef Kreiler und Kreisbrandinspektor Georg König haben Steinhauer gebührend verabschiedet.

Bis zum letzten Tag seiner Dienstzeit war der Traunsteiner Kreisbrandmeister Sepp Steinhauer als Schiedsrichter im Einsatz. Nun muss sich der engagierte Inzeller altersbedingt aus dem aktiven Dienst verabschieden. Seine Kameraden sorgten für einen ganz besonderen Abschied.

Von: Hubert Hobmaier

Übersee – Mit 65 Jahren ist bei den Feuerwehren mit dem Aktivendasein Schluss. Diese Altersgrenze hat nun das Feuerwehr-Urgestein Sepp Steinhauer erreicht und wechselt nun in den wohlverdienten Ruhestand. Der Feuerwehrmann aus Inzell war 16 Jahre lang Kreisbrandmeister und bis zum letzten Tag seiner aktiven Dienstzeit als Schiedsrichter für den Kreisfeuerwehrverband Traunstein im Einsatz.

Jahrzehntelanges Wirken

Mit einer kleinen Überraschungsfeier zusammen mit den Schiedsrichterkollegen des südlichen Landkreises wurde er nun ehrenvoll aus den Reihen des Verbandes in den Ruhestand verabschiedet.

„Eigentlich hatten wir ihn mit dem Auftrag zur Abnahme seines letzten Leistungsabzeichens ans Feuerwehrhaus Übersee gelockt.

Dort erwarteten ihm jedoch keine Feuerwehrleute in Schutzanzügen, die die Prüfung ablegen wollten, sondern zahlreiche Schiedsrichterkollegen und Weggefährten“, schmunzelt Kreisbrandinspektor Georg König, der die kleine Überraschungsfeier organisiert hatte. Als kleines Dankeschön, verbunden mit den besten Wünschen für seinen Feuerwehrruhestand, wurde ihm ein kleines Abschiedsgeschenk für sein jahrzehntelanges Wirken überreicht.

Unzählige Prüfungen abgenommen

Sepp Steinhauer trat am 1. September 1975 in die Feuerwehr Inzell ein. In der Zeit vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2015 war er Kreisbrandmeister und betreute in dieser Zeit überwiegend die Feuerwehren aus dem südlichen Landkreis Traunstein. Die Laufbahn als Schiedsrichter hatte er bereits zu seiner Kreisbrandmeisterzeit eingeschlagen und dieses Ehrenamt bis zum letzten Tag seiner aktiven Dienstzeit mit viel Freude ausgeführt.

„Insgesamt hat unser Sepp in rund 22 Jahren unzählige Prüfungen abgenommen. Mit seinem enormen Fachwissen sowie seiner humorvollen und herzlichen Art hat er sich insbesondere bei uns im südlichen Landkreis Traunstein einen Namen gemacht“, so Georg König.

Anekdoten aus den vergangenen Jahren

Bei einer gemeinsamen Brotzeit fachsimpelten die Landkreis-Schiedsrichter des Inspektionsbereichs „Florian Traunstein Land 2“ bis in die Abendstunden und holten dabei so manch eine Anekdote der vergangenen Jahrzehnte hervor. Neben Georg König waren die beiden Kreisbrandmeister Stephan Hellmuth und Thomas Mayr sowie die Schiedsrichter Albert Stadler, Rupert Kink und Josef Kreiler gekommen, um Sepp Steinhauer für seinen langjährigen Einsatz zu danken.

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