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Beeindruckende Statistik

In 25 Jahren 6721 Musikschüler in Prien unterrichtet: Brigitte Buckl erhält Ehrenurkunde

Seit 25 Jahren leitet Brigitte Buckl die Musikschule in Prien. Bürgermeister Andreas Friedrich gratulierte mit Urkunde und Blumen.
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Seit 25 Jahren leitet Brigitte Buckl die Musikschule in Prien. Bürgermeister Andreas Friedrich gratulierte mit Urkunde und Blumen.

Seit 25 Jahren leitet Brigitte Buckl die Musikschule der Marktgemeinde. In einer Feierstunde im Rathaus wurde sie mit einer Ehrenurkunde des Freistaats Bayern ausgezeichnet.

Von: Petra Wagner

Prien – Im Mittelpunkt einer kleinen Feierstunde im großen Sitzungssaal des Priener Rathaus stand Brigitte Buckl: Die Leiterin der gemeindlichen Musikschule wurde anlässlich ihres 25. Dienstjubiläums geehrt.

Wie Bürgermeister Andreas Friedrich erklärte, habe sie 1996 die Stelle als Leiterin der Musikschule angetreten. Das Jubiläum werde erst heuer begangen, da sie 2002 einen mehrmonatigen Sonderurlaub zur Fortbildung als Diplom-Musiklehrerin absolviert hatte, der zeitlich abgezogen werden müsse.

Wie ein Gang durch den Markt

Die Frage Friedrichs, wie viele Kinder und Jugendliche sie in dieser Zeit unterrichtet habe, beantwortete Kämmerer Alfons Kinne: 6721 Schüler müssten es gewesen sein. Was die Geehrte bestätigte. Gefühlt sei es für sie wie bei einem Gang durch den Markt, als ob ganz Prien bei ihr Musikunterricht gehabt habe, erklärte Buckl schmunzelnd.

Gerne erinnere er sich auch an die musikalische Begleitung der Weihnachtsfeiern durch Brigitte Buckl, versicherte Bürgermeister Friedrich. Zudem könnten bei der Zugehörigkeit zur Musikschule noch weitere zehn Jahre draufgelegt werden, denn bevor sie die Leitung übernommen habe, sei sie bereits als Musiklehrerin vor Ort tätig gewesen. „Womit sie also 35 Jahre im Dienste des Marktes steht“, rechnete Friedrich vor.

Nach der Aushändigung der Ehrenurkunde des Freistaats Bayern erklärte Brigitte Buckl mit Blick zurück, es sei nicht immer leicht gewesen. Der Druck auch aufgrund der nötigen Finanzen sei teils sehr hoch geworden. Aber dank ihres netten Kollegiums und der Gemeinde, die immer hinter ihr gestanden habe, habe sie durchgehalten.

Früchte der Arbeit beim Konzert ernten

Das Schönste sei für sie, wenn sie bei einem Konzert die Früchte ihrer Arbeit sehen und hören könne. „Wenn ich die strahlenden Kinderaugen der Schüler sehe, die so schön musizieren, dann weiß ich, für was ich mich eingesetzt habe“, so ihr Fazit.

Eine Sache brenne ihr aber noch auf der Seele, die sie unbedingt bis zum Erreichen ihres Ruhestands umsetzen möchte – der Wunsch nach einem eigenen Musikschulgebäude. „Mein Fernziel, für das ich weiter kämpfe“, erklärte sie abschließend recht emotional, bevor die zahlreich erschienenen Rathausmitarbeiter ihr zum Dienstjubiläum gratulierten.

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