Impfzentrum und Teams stehen im Landkreis Traunstein bereit

Der Landkreis Traunstein ist startklar, wenn die Impfungen gegen den Corona-Virus beginnen können.

von Monika Kretzmer-Diepold

Traunstein –Jeweils vier stationäre Teams werden an den Impfstraßen im neuen Impfzentrum in Altenmarkt sowie im mobilen Einsatz, etwa in Pflegeheimen, ihre Tätigkeit aufnehmen. Das berichtete Landrat Siegfried Walch (CSU) im Kreisausschuss auf Fragen von Sebastian Heller (Bündnis 90/Die Grünen) und von Dr. Lothar Seissiger (FW/UW).

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Keine relevante Wartezeiten aufgrund der Abwicklung

Wie viele Impfdosen dem Landkreis Traunstein vom Bund, aufgeschlüsselt nach der Einwohnerzahl, zugeteilt würden, könne er noch nicht sagen, so der Landrat. Nach Wartezeiten in Altenmarkt erkundigte sich Andreas Füssel (AfD). Dazu Walch: „Impfungen sind ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung per Telefon oder Mail möglich – an sechs Tagen in der Woche und an Feiertagen. Unangemeldete Impfungen werden nicht stattfinden. Damit gibt es keine relevanten Wartezeiten.“

Wer anfangs geimpft werde, unterliege den Grundsatzentscheidungen des Bundes. Zunächst würden über 80-jährige Bürger und medizinisches Personal an die Reihe kommen. Die Ärzte an Ort und Stelle hätten nur geringen Spielraum. Entscheidungen lägen dann in der Hand der Ärztlichen Leitung.

„Wir starten jetzt und treten dann voll auf‘s Gas.“

Christian Schunck, (SPDplus), rechnete vor, bei 400 Impfungen pro Tag seien für alle Landkreisbürger 750 Tage Zeit erforderlich. Landrat Walch sprach von „einer typisch deutschen Frage“. Er sei überzeugt, die Kapazitäten würden wohl ständig ausgeweitet: „Wir starten jetzt und treten dann voll auf’s Gas.“ kd

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