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Gemeinde beteiligt Bürger bei Zukunfts-Entscheidungen

Ideen einbringen statt meckern in Ruhpolding: Was soll aus Kurhaus und Vita Alpina werden?

Kurhaus Ruhpolding
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Kurhaus Ruhpolding

Die Ruhpoldinger Bevölkerung ist aufgerufen, Vorschläge für die Sanierung des Kurhauses sowie des Vita Alpina zu machen. Im Mai gibt es deswegen eine Führung durch das Kurhaus und im Juni durch das Vita-Alpina.

Ruhpolding – In das Ruhpoldinger Kurhaus sowie in das Vita Alpina ist zu investieren. Gemeinsam mit der Bevölkerung möchten Bürgermeister Justus Pfeifer (CSU/VRB) und der Gemeinderat überlegen, was das Bad und das Kurhaus brauchen. Es gilt, das Projekt „Zukunft 2030“ in die richtigen Bahnen zu leiten.

Das Defizit des Vita Alpina – zuletzt vor über 20 Jahren saniert – lag 2019 bei 696.000 Euro und 2020 bei über einer Million Euro. Das sind mehr als die Hälfte der Einnahmen der Kur- und Fremdenverkehrsbeiträge. Im Kurhaus gibt es seit 2020 keine Gastronomie mehr. Seit Januar ist es aus sicherheitstechnischen Gründen ganz geschlossen. Somit gibt es aktuell keinen Veranstaltungssaal – übergangsweise wird der Pfarrsaal genutzt.

Der Gemeinderat möchte Abhilfe schaffen und politische Akteure sowie die Ruhpoldinger Bevölkerung in die Entscheidung einbinden. In einem mehrstufigen Prozess wird herausgearbeitet, welche Bedürfnisse von Vereinen, Tourismusverantwortlichen, Kleinvermietern und Bürgern mit der Sanierung des Bades umzusetzen sind.

Auch welche Anforderungen an einen Veranstaltungssaal bestehen, wer diesen, wie oft im Jahr, nutzt und wie das wirtschaftlich geschehen kann, ist zu klären. Es ist zu entscheiden, ob das Kurhaus überhaupt saniert werden soll und wenn ja, zu welchem Preis.

Workshop im Herbst

Die Bürgerbeteiligung startet im Herbst mit einem Workshop mit rund 60 Personen, davon circa 15 Vertreter von Vereinen und Organisatoren. Die restlichen 45 Plätze besetzen per Zufallsverfahren ausgewählte Ruhpoldinger. Das Einwohnermeldeamt schreibt diese an und fordert sie zur Teilnahme auf. Somit resultiert ein Mix aller Bevölkerungs-, Alters- und Interessengruppen.

Irmgard Daxlberger, Leiterin des Bauamtes, ist mit der Durchführung betraut. Die Ergebnisse werden anschließend auf einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert, und diskutiert.

Bürger können online Ideen einbringen

Auch mittels einer Online-Beteiligung können Bürger Ideen einbringen und den „Status quo“ bewerten. Ziel ist es, dem Gemeinderat eine Entscheidungsgrundlage zu geben, die das Stimmungsbild in der Bevölkerung widerspiegelt.

Bevor es losgeht, sind Fakten, Zahlen und Pläne für eine nachvollziehbare und solide Diskussionsgrundlage aufzuarbeiten. Das dauert bis zum Sommer. Die Bevölkerung kann sich bis dahin selbst ein Bild von den veralteten Anlagen im Vita Alpina sowie den Zuständen im Kurhaus verschaffen.

Führung durch Vita Alpina und Kurhaus

Die Verwaltung bietet Führungen an. Am Montag, 23. Mai, von 17 bis 19 Uhr, findet eine Besichtigung des Vita Alpina statt. Eine Führung durch das Kurhaus gibt es am Dienstag, 28. Juni, von 17 bis 19 Uhr. Infos hierzu finden sich im Gemeindeanzeiger und in den sozialen Medien.

re/LIH

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